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NNP 15. April 2011

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Über die Jahreshauptversammlung der Brechener Wehren am 25.03.2011 ist in der NNP zu lesen.

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Immer zur Stelle

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Brechen. Eine Ermittlung der Tagesverfügbarkeit der Einsatzkräfte der Brecher Feuerwehren hat gezeigt, dass während der Arbeitszeiten von 6 bis 18 Uhr in der Regel 23 Einsatzkräfte für Brände und Hilfeleistungen im Gemeindegebiet zur Verfügung stehen. Damit ist eine ausreichende Tagesalarmsicherheit gewährleistet.

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Es sind genügend Feuerwehrleute verfügbar, die tagsüber ausrücken können – dieses positive Fazit zog Gemeindebrandinspektor Markus Schütz während der Jahreshauptversammlung der Brechener Feuerwehren in der Niederbrechener Kulturhalle. Die Zahl der Einsatzkräfte ist mit 101 Kräften gegenüber dem Vorjahr um sieben Kräfte leicht gesunken. Jedoch sind in der Jugendfeuerwehr insgesamt 40 Jugendliche, die als möglicher Nachwuchs für die Einsatzabteilung ausgebildet werden. Insgesamt sind 44 Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung organisiert und 53 Mitglieder in zwei Musikabteilungen.

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1197 Einsatzstunden

Die insgesamt 1197 Einsatzstunden der Wehrmänner bedeuten eine Steigerung um 85 gegenüber 2009. Die insgesamt 72 Einsätze teilen sich in 24 Brandbekämpfungen, 40 Hilfeleistungen, sieben Brandsicherheitsdienste und einen Fehlalarm. Die größten Einsätze waren die Hilfeleistungen während des Sturmtiefs "Xynthia" im Februar sowie ein Wohnhausbrand in Oberbrechen.

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Mit einer geleisteten Gesamtstundenzahl von 4336 Stunden haben die Mitglieder der einzelnen Einsatzabteilungen auch im Jahr 2010 ihren guten Kenntnisstand weiter ausgebaut. Zusätzlich wurden neben den wöchentlichen Ausbildungsabenden und angesetzten Alarm-Übungen von den Mitgliedern der Einsatzabteilungen 22 Lehrgänge bzw. Seminare auf Kreisebene und 21 Lehrgänge bzw. Seminare auf Landesebene erfolgreich besucht. Besonderer Übungs-Höhepunkt des Jahres war zum einen die ICE-Bahnunterweisung, die seitens des Kreisfeuerwehrverbandes Limburg-Weilburg organisiert und im Bahnhof Niederbrechen mit insgesamt 126 Teilnehmern gut besucht war. Die Feuerwehren Brechen nahmen an der Unterweisung mit 25 Kräften teil, die von Bahnmitarbeitern und Notfallmanagern der Bahn durchgeführt wurde. Als weiterer Höhepunkt wurde die Alarm-Großübung in Niederbrechen genannt, an der insgesamt 84 Einsatzkräfte der Wehren Brechen, Villmar und die DRK-Ortsvereine Bad Camberg, Kirberg, Limburg und Frickhofen beteiligt waren. Diese Übungen, die von Dieter Martin jährlich neu geplant und organisiert werden, dienen dazu, schwerpunktmäßig die Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen und Feuerwehren zu üben, aber auch den höheren Anforderungen im Einsatzfall gerecht zu werden. Die Brandschutzfrüherziehung wird in Brechen seit mehreren Jahren mit viel Aufwand an Zeit in allen Ortsteilen für die Kinder in den Kindergärten und den Schulen betrieben. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt vier Veranstaltungen durchgeführt.

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Alarmierung per SMS

Als zusätzliche Alarmierungs-Ebene hat die Gemeinde Brechen für ihre Feuerwehren die SMS-Alarmierung eingeführt. Hierbei wird mit der Melder-Alarmierung durch die Leitstelle eine externe Firma tätig, schickt den bei ihr gespeicherten Feuerwehrleuten auf deren Handy eine SMS, die nähere Angaben zur Art des Einsatzes und die genaue Einsatzstelle enthält. Hierdurch hebt sich die SMS-Alarmierung der Gemeinde Brechen deutlich von denen der Nachbargemeinden ab. Die Aufschaltung bei einer externen Firma ist zunächst eine Interimslösung bis zur Einführung des Digitalfunks und dessen sicheren Betriebs, da ein kostspieliger Ersatz von defekten Meldeempfängern nicht mehr sinnvoll erscheint. Dennoch kann und soll diese Maßnahme nur eine zusätzliche Alarmierung zu den bewährten Funkmeldeempfängern sein.

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Zur Sicherstellung und Verbesserung des Brandschutzes hatte die Gemeinde 2010 wieder erhebliche Mittel bereitgestellt, darunter etwa 10 000 Euro für konkrete Anschaffungen. Zusätzlich haben die Feuerwehren aus Vereinsmitteln im Jahr 2010 ebenfalls beachtliche Beträge für den Brandschutz aufgebracht und somit den Gemeindeetat erheblich entlastet.wu

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Ehrungen und Beförderungen:

Die Ehrenmedaille des Nassauischen Feuerwehrverbandes für 30-jährige aktive Tätigkeit in der Feuerwehr nahmen Angelika Viehmann (Werschau) und Michael Marx (Oberbrechen) entgegen, das Ehrenkreuz des Nassauischen Feuerwehrverbandes in Silber für besondere Verdienste erhielt Robert Jung (Niederbrechen), das goldene Brandschutzehrenzeichen für 40-jährigen aktiven Feuerwehrdienst ging an Klaus Kaiser (Oberbrechen) und das bronzene Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes Limburg-Weilburg für Feuerwehrverbandstätigkeit als Kreisausbilder an Mirco Mengen (Oberbrechen).

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Das goldene Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes Limburg- Weilburg für Feuerwehrverbandstätigkeit im Fachbereich Brandschutzerziehung/-aufklärung wurde Dieter Martin (Niederbrechen) verliehen und das goldene Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes Limburg- Weilburg für langjährige Vorstandstätigkeit für den Kreisfeuerwehrverband nahm Klaus Kaiser (Oberbrechen) mit nach Hause.

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Bürgermeister Werner Schlenz nahm einige hochrangige Beförderungen vor. So ist Angelika Viehmann (Werschau) ab sofort Hauptlöschmeisterin, Dietmar Giesen (Ni) und Ralf Stahl (Niederbrechen) sind Brandmeister Angelika Viehmann (Werschau), zum Oberbrandmeister wurde Dieter Martin (Niederbrechen) und zum Hauptbrandmeister Markus Schütz (Werschau) befördert.

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Nach erfolgreicher Teilnahme an Leistungswettkämpfen erhielten Mike Viehmann (Werschau) das Leistungsabzeichen in Eisen, Bronze gab es für Marcel Auth (Werschau) und Gold für Corinne Hirschhäuser (Werschau).

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Zu einem späteren Zeitpunkt sollen noch ausgezeichnet werden:

Mit der Ehrenmedaille des Nassauischen Feuerwehrverbandes für 30-jährige aktive Arbeit Günther Rudloff (Oberbrechen), Volker Schmitt (Oberbrechen) sowie Andreas Egenolf (Niederbrechen) und mit dem silbernen Brandschutzehrenzeichen für 25-jährigen aktiven Feuerwehrdienst Micha Weil (Werschau) und Dr. Gunther Roth (Oberbrechen). (wu)

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