Unsere Geschichte


Unsere bisherigen Vorsitzenden

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Saufhaus, Johann1927 - 1929
Schmidt, Hermann
1929 - 1933
Eufinger, Adolf
1933 - 1940
Trabusch, Peter
1940 - 1950

Saufhaus, Phillipp
1950 - 1971
Hofer, Alois
1971 - 2006
Asmussen, Holger
2006 - 2014
Jung, Markus
2014 -


Unsere bisherigen Kommandanten / Wehrführer
 

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Saufhaus, Johann
1927 - 1929
Schmidt, Hermann
1929 - 1933
Eufinger, Adolf
1933 - 1940
Trabusch, Peter
1940 - 1950

Saufhaus, Philipp
1950 - 1971
Hofer, Alois
1971 - 1996
Losert, Karl.Heinz
1996 - 2009

Schütz, Markus
2009 - 2013

Viehmann, Angelika
2013 -


Die Chronik der Feuerwehr Werschau

Bis zum 2. Weltkrieg werden die Wehrführer als Kommandanten bezeichnet.-

Die Feiwillige Feuerwehr Werschau e.V. wurde im Jahre 1927 von 40 Werschauer Bürgern gegründet. Der Verein hat derzeit ca. 208 Mitglieder, von denen 31 als aktive Mitglieder geführt werden. Neben diesen "Aktiven gibt es natürlich auch Frauen und Männer, sie den Verein durch Helferstunden bei den verschiedensten Veranstaltungen unterstützen. Alle anderen Mitglieder unterstützen den Verein durch ihren jährlichen Beitrag bzw. durch regelmäßige Spenden. Mit diesen Geldern unterstützt der Verein satzungsgemäß die öffentlich rechtlichen Abteilungen der Feuerwehr also die Einsatzabteilung, die Jugendfeuerwehr und die Alters- und Ehrenabteilung. 
 
 

Bereits Jahre vor der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Werschau müssen wie überall so auch in Werschau Brände gelöscht werden. Leider gibt es darüber keine Aufzeichnungen. Zur Brandbekämpfung wird, so berichten ältere Werschauer Bewohner aus Erzählungen, eine heute nicht mehr vorhandene Handdruckspritze mit Fahrgestell eingesetzt, die Wasserbeförderung erfolgt mit Eimern. Die Spritze wird später umgebaut und bis in die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg als Baumspritze genutzt. Das ebenfalls umgebaute Fahrgestell dient den Werschauer Bauern und später noch Josef Jung ("Milch-Jupp") zum Transport der Milchkannen.
 

Im Folgenden werden Informationen zur Feuerlöschwesen vor der offiziellen Gründung der Werschauer Feuerwehr aufgeführt. Vermutlich haben sich bei einigen Bränden auch Werschauer Bürger (Feuerwehrleute) an den Löscharbeiten beteiligt.
 

1860 In Werschau wird die alte Mühle im Winkel zwischen Mühlgraben und altem Bach wird nach einem Brand beseitigt.
 

1892 Am 05.02.1892 brennt es auf dem Anwesen Hilfrich (heute Alois Hilfrich, Hauptstr. 5) an dem Tag, an dem die Besitzer Hochzeit feiern.
 

1897 Am 23.04.1897 löst ein Blitzschlag einen Brand auf dem Anwesen Hilfrich (heute: Bernd Trost, Hauptstr. 1) aus, dem 2 Scheunen zum Opfer fallen. Bei der Brandbekämpfung hilft auch die Wehr aus Niederbrechen mit.
 

1901 Großfeuer im Anwesen des Landwirtes Johann Theodor Schmitt in der Langestr. in Oberbrechen am 22.05.1901. Bei den Löscharbeiten helfen auch die Nachbarwehren (auch aus Werschau) mit.
 

Die Feuerwehr Werschau wird gegründet
 

1927 Die Freiwillige Feuerwehr Werschau wird gegründet, das erste Sitzungsprotokoll vom 10.01.27 verzeichnet 40 Anwesende, die sofort der Wehr beitreten. Von Bürgermeister Josef Göbel einberufen, tagt die Versammlung von 14.00 - 16.30 Uhr in der Gastwirtschaft Wagner (später Edel). Die Wahlen zum ersten Vorstand werden vorgenommen. Zum Kommandanten wird Heinrich Becker gewählt, der nach erbetener Bedenkzeit schließlich auf sein Amt verzichtet.
Auf der acht Tage später stattfindenden Versammlung wird Johann Saufaus von 34 erschienenen Mitgliedern zum 1. Kommandanten gewählt. Und so präsentiert sich nun der neue Vorstand:
1. Kommandant: Johann Saufaus, II. Kommandant: Hermann Schmidt, Schriftführer: Josef Rörig,
Kassierer: Oswald Trabusch, Zeugwart: Josef Arnold, Beisitzer: Aloys Hilfrich, Jakob Fortenbacher und Julius Becker und Hornisten: Karl Schmidt und Josef Ibel.
Auf der 3. Versammlung werden noch als Führer der Steiger - Mannschaft Julius Trabusch I. und als Führer der Spritzenmannschaft August Göbel gewählt.
Straffe Ordnung herrscht in der jungen Wehr, die sich schon beim zweiten Treffen eine Satzung gibt. So werden beispielsweise Strafen festgesetzt. Wer bei Übungsstunden unentschuldigt fehlt, muss 50 Pfennige, im Wiederholungsfall gar zwei Reichsmark bezahlen. Auch hat auf Versammlungen jeder in Uniform zu erscheinen, andernfalls wird er satzungsgemäß bestraft, eine Maßnahme, die zwei Jahre später vom Kommandanten wieder aufgehoben wird. Der Beitrag wird auf 50 Pfennige für den ersten Monat und für die weitere Zeit auf monatlich 20 Pfennige festgesetzt. Wer der Wehr fernerhin als Mitglied beitritt, zahlt ein "Eintrittsgeld" von einer Reichsmark. Insgesamt werden 1927 Beiträge in Höhe von 108,80 RM eingenommen.
Die Versammlungen finden abwechselnd in den Lokalen Wagner, Rörig, Urban und Schmidt statt. Da der Verein alsbald Geld für die ersten Anschaffungen (z.B. zwei Hörner für die Hornisten im Wert von 33,75 RM und ein Stempel für den Schriftführer) braucht, wird zur Stärkung der Kasse eine Geldsammlung im Dorf durchgeführt, dabei werden 17,30 RM eingenommen.
Das junge Pflänzchen "Freiwillige Feuerwehr Werschau" beginnt sich zu regen und zu wachsen. In den Versammlungen des ersten Halbjahres wird ständig gewählt. Es gibt dauernd Verschiebungen in den Führungsspitzen, Rücktritte, Neubesetzungen, Bildung von verschiedenen Ausschüssen, immer wieder Ersatzwahlen, es werden Mannschaften aufgestellt und Mannschaften umbesetzt. Nach einem Jahr kann der Kommandant zufrieden feststellen, dass die junge Wehr "im Aufschwung begriffen" sei.
 

 

Schon im ersten Jahr wird eine neue Motorspritze für 3.200 RM angeschafft. Die erste Druckfähigkeit wird an der Kirche ausprobiert. Das Wasser wird aus dem dortigen gemeindeeigenen Brunnen gepumpt. Dabei wird auch festgestellt, dass der Strahl der neuen Spritze über den Kirchturm reicht.
Die Finanzierung dieser Spritze ist der kleinen Gemeinde nur möglich, weil die Werschauer Wehr in der näheren Umgebung immer als erste an der Brandstelle ist und nur die erste Wehr einen Landesszuschuss bekommt. So löscht die Wehr am 17.10.27 in Dauborn, dafür erhält sie einen Zuschuss von 120 RM.
Der schnelle Einsatz ist dem damaligen II. Kommandanten Hermann Schmidt zu verdanken, der bei jedem Gewitter am Fenster steht und auf einen Brand "spekuliert". Wenn er etwas bemerkt, rennt er schnell zu Philipp Saufaus. Beide rasen dann mit dem vielleicht schon bereitstehenden Motorrad mit Beiwagen an die Brandstelle und melden: "Die Wehr Werschau mit Mannschaft vollzählig ohne Gerät angetreten". Einmal wird ein Pferd so getrieben, dass es an der Brandstelle in Kirberg noch Stunden zittert.
Über die Einsätze der Freiwilligen Freiwillige Feuerwehr Werschau in der Zeit nach deren Gründung liegt kein lückenloser Bericht vor.
 

1928 Für die Löschhilfe bei einem Brand am 06.06.28 in Niederbrechen erhält die Freiwillige Feuerwehr Werschau einen Zuschuss von 90 RM. Die Mitglieder sind von Mut und Begeisterung beseelt, denn bereits im 2. Jahr nach der Gründung der Wehr richten sie das Bezirksfeuerwehrfest in Werschau aus. Natürlich fehlen noch Arbeitsröcke, Mützen und Ausrüstungsgegenstände, die angeschafft werden. Und es bleibt kaum Zeit für die Vorbereitungen. Endlich ist es geschafft:
Vom 09.06. - 11.06.28 ist Werschau am Feiern. Insgesamt 3 mal ziehen, von Bürgermeister Josef Göbel angeführt, Festzüge durch die Dorfstrassen, begleitet von den jungen Festdamen vorbei an den mit rot-weißen, weiß-gelben sowie schwarz-rot-goldenen Fahnen geschmückten Häusern. Vier große Ehrenpforten aus Tannengrün überragen die Wege. Viele Wehren aus nah und fern sind gekommen, für ihre zahlreichen Pferde ist noch Platz in den heimischen Ställen geschaffen worden. Der Vorstand und der Festausschuss haben die Hauptlast übernommen. Aber auch die anderen Werschauer Vereine tragen durch die Mithilfe mehrerer Mitglieder zum Gelingen des Festes bei. Für die Festmusik sorgt der Musikverein Nauheim, zum Gelingen des Festes tragen noch bei: Hugo Meyer aus Elz mit einer Schiffschaukel, Adolf Stein aus Elz mit einem Zuckerwarenstand, Jakob Eisenbach aus Niederbrechen mit Rauchwaren, Emil Ullius aus Nauheim mit Fleisch- und Wurstwaren, Heinrich Muth aus Eschhofen mit einem Backwaren steht und Josef Arnold aus Elz mit einem Karussell. Festwirt ist Robert Schmidt aus Niederbrechen, er verkauft insgesamt 18 hl. Bier. Als Eintrittsgeld auf den Festplatz muss jeder Gast 50 Pfennige bezahlen. Allein diese Einnahme erbringt immerhin den Betrag von 843,40 RM. An Überschuss vom Fest bleiben 987,46 RM.
Bereits ab 20.11.28 sind alle an einem Einsatz beteiligten Feuerwehrmänner in einer öffentlichen Feuerwehr-Unfallkasse versichert. Zur Unterstützung im Falle des Ablebens eines aktiven Mitglieds gründet die Feuerwehr eine private Sterbekasse im Umlageverfahren. Es wird eine Satzung erarbeitet, die am 23.11.28 in Kraft tritt. Alle Aktiven müssen einen monatlichen Beitrag einzahlen. Neben dem Spritzenhaus wird ein Turm zur Schlauchtrocknung aufgestellt.

 

Erstes Gerätehaus der Feuerwehr

1929 Am 10.06.29 legt Johann Saufaus das Amt als 1. Vorsitzender bei der Freiwilligen Freiwillige Feuerwehr Werschau nieder, am 19.06.29 wird Hermann Schmidt neuer 1. Kommandant. 2. Kommandant wird Josef Ricker, Julius Becker Spritzenmannschaftsführer, sein Stellvertreter Josef Becker, Franz Müller wird neuer Beisitzer. Der Wunsch der Wehr nach Anschaffung eines Fahrzeugs zum Transport der Spritze wird von der Nassauischen Brandversicherungsanstalt verworfen.
 

1931 Jährlich wird von der Freiwilligen Feuerwehr Werschau ein Winterball abgehalten. Das Eintrittsgeld beträgt meistens 20 Pf. Im Jahre 1931 werden die erwerbslosen Feuerwehrleute vom Beitrag befreit und für die anderen Mitglieder wird der Beitrag um 50 % gesenkt. Der Verein stellt bei der Gemeinde einen Antrag auf "Niederschlagung der Lustbarkeitststeuer" für die durchgeführten bzw. zukünftigen Tanzveranstaltungen, dieser Antrag wird von der Gemeindevertretung in einer Sitzung vom 02.06.31 abgelehnt.
Am 30.07.31 brennen 2 Scheunen in Niederbrechen in der Frankfurter Str., für die geleistete Löschhilfe erhält die Freiwillige Feuerwehr Werschau einen Zuschuss von 90 RM. Am 18.09.31 bricht mittags um 13.30 Uhr in der Mühle von K.R. Knapp in Dauborn ein Feuer aus, welches keinen großen Umfang annimmt und gleich gelöscht werden kann. Der Besitzer der Mühle bedankt sich schriftlich bei der Wehr aus Werschau, die für die geleistete Löschhilfe einen Zuschuss von 90 RM erhält. Für die Löschhilfe bei einem Brand am 20.10.31 in Oberbrechen erhält die Wehr 70 RM. Doch muss die Wehr lange auf die Erstattung des Zuschusses durch die Nassauische Brandversicherungsanstalt warten und dieselbe noch zwei Jahre später zur Zahlung des Geldes anmahnen.
Die Übungen in Werschau werden auf den Sonntagnachmittag gelegt und durch die Ortsschelle bekanntgegeben.
 

1932 Die Anschaffung eines Mannschaftswagens wird nach Weigerung der Nassauischen Brandkasse, denselben zu finanzieren, im Jahre 1932 endgültig von der Versammlung der Freiwillige Feuerwehr Werschau abgelehnt.
 

1933 Zu Beginn des Jahres 1933 kommt es zu einer ernsten Krise auf der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Werschau, als der I. und der II. Kommandant "wegen Unstimmigkeiten und Wühlereien" gleichzeitig ihr Amt niederlegen. Die Versammlung muss sogar abgebrochen werden. Fünf Tage später auf der außerordentlichen Generalversammlung in der alten Schule gelingt es Bürgermeister Göbel die Feuerwehr wieder zusammenzuschweißen. Adolf Eufinger wird 1. Kommandant, Georg Bach sein Stellvertreter und II. Kommandant. Der Bürgermeister wird zum Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Werschau ernannt.
Durch das Feuerlöschgesetz vom 15.12.33 wird das Löschwesen in den Gemeinden neu geregelt: In jedem Ortsbezirk muss eine Feuerwehr sein, möglichst aus Freiwilligen. Festlichkeiten und Bälle sind verboten. Die Freiwilligen Feuerwehren sind im Auftrag des Ortspolizeiverwalters tätig und haben auch ortspolizeiliche Aufgaben zu erfüllen. Das rote Hoheitszeichen muss bis einschließlich Ortsbrandmeister getragen werden. Der Führer und die Unterführer müssen unbedingt vom Landrat bestätigt sein. Die grün / schwarz gestrichenen Fahrzeuge führen an der Seite das Hoheitszeichen "Pflichtfeuerwehr". Die Ortspolizeibehörde muss den "Führer" der somit in eine "Pflichtfeuerwehr" umgewandelten Wehr bestimmen. Nur diese Behörde ist berechtigt, eine nachbarliche Löschhilfe anzufordern, diese gilt jeweils in einem Umkreis von 7,5 km.
 

1934 Aus dem Kommandanten der Feuerwehr wird ein Wehrführer, es werden bestimmte Grußordnungen, Marschordnungen und dergleichen eingeführt. Der Wehrführer eröffnet jetzt die Versammlungen mit dem Gruß "Feuerwehrkameraden Heil". "Es lebe Deutschland" erwidern die Kameraden. Zum Abschluss wird ein "Wehr Heil" auf Führer und Vaterland ausgerufen, später wird daraus ein "Sieg Heil". Wahlen gibt es keine mehr. Die Feuerwehr erhält am 14.02.34 eine neue Satzung, außerdem wird sie am 24.09.34 beim Amtsgericht Limburg in das Vereinsregister (VR 76) eingetragen.
 

1935 Die Freiwillige Feuerwehr Werschau erhält am 14.02.35 eine Dienstvorschrift. In ihr werden Vorgaben und Verhaltensregeln genannt, so z.B. über: den Löschbezirk, die Alarmierung, den Löschwasserplatz, das Verhalten an der Brandstelle, den Löschangriff, Brand und Sicherheitswachen, die Übungsphasen, den Gerätedienst, die Geräte- und Kleiderkammer, eine Beschwerdeordnung, die Wohlfahrtseinrichtungen sowie über das Verhalten bei öffentlichen Auftritten. Weiterhin wird die Auflösung der Wehr geregelt. Diese Satzung wird am 05.06.35 vom Bürgermeister als Ortspolizeiverwalter, vom Landrat des Kreises und am 30.11.35 vom Kreisfeuerwehrführer genehmigt. Wer in die Feuerwehr eintreten will, muss einen Aufnahmeantrag nebst ärztlicher Bescheinigung auf geistige und körperliche Gesundheit vorlegen.
 

1936 Nach einem Erlass des Herrn Reichs- und preußischen Innenministers vom 15.03.36 muss jede Feuerwehr eine vorgeschriebene Kommandoflagge auf der Befehlsstelle aufstellen.
Beim Feuerwehrball am 16.02.36 in Werschau werden 88 Besucher gezählt. An Eintrittsgeld wird 22,00 RM eingenommen, davon muss die Wehr 11,54 RM als Aufführungsgebühr an die staatlich genehmigte Gesellschaft zur Verwertung musikalischer Urheberrechte (Stagma) bezahlen.
Über die Bedeutung der Reichstagswahl 1936 werden alle Wehrmitglieder aufgeklärt und ermahnt, "sich geschlossen hinter den Führer zu stellen". Am "Tag der deutschen Polizei" muss die Wehr stets teilnehmen.
 

1937 Adolf Eufinger besucht vom 05.06. - 12.06.37 einen Feuerwehrlehrgang auf der Feuerwehrschule in Kassel.
 

1938 Das Reichsfeuerwehrgesetz vom 23.11.38 bestätigt für die Berufsfeuerwehren die Bezeichnung "Feuerschutzpolizei", die Freiwilligen Feuerwehren werden als "Hilfspolizeitruppen" eingeordnet. Die Feuerwehrmänner erhalten entsprechende Ärmelabzeichen. Die Freiwillige Feuerwehr Werschau veranstaltet am 15.05.38 einen Feuerwehrball im Gasthaus Urban.
 

1939 Am 23.04.39 findet im Gasthaus Wagner ein Feuerwehrball statt. Ziel des Feuerwehrausflugs am 09.06.39 ist Bad Münster am Stein.
Auf Anordnung des Kreisfeuerwehrführers muss die Werschauer Wehr insgesamt 30 m 52- er Schläuche an den nächsten Schlauchstützpunkt in Dauborn abgeben.
 

1940 Die letzte Dienstversammlung der Feuerwehr, die im Protokollbuch jener Jahre vermerkt ist, findet am 20.02.40 statt. Nur 12 Mitglieder sind anwesend. Als Nachfolger für den verstorbenen 1. Kommandanten Adolf Eufinger wird der bisherige Löschmeister Peter Trabusch ernannt. Neuer Kassierer wird Norbert Trabusch. Das Protokoll endet: "Auf Antrag von Georg Bach wird einstimmig beschlossen, den zur Wehrmacht einberufenen Kameraden ein kleines Päckchen zu schicken".
Die Feuerwehr unterstützt das Winterhilfswerk, insgesamt werden 27 RM nach einer Sammlung abgeführt. Die III. Durchführungsverordnung zum Gesetz über das Feuerlöschwesen vom 24.10.39 regelt das Feuerlöschwesen in Deutschland neu.
 

1943 Die Werschauer Feuerwehr erhält eine neue Tragkraftspritze TS 800 Typ C7 der Fa. Breuer.
 

1945 Am 27.03.45 schießen die Amerikaner in Werschau insgesamt 4 Scheunen der Familien Ricker (Ringstr.), Arnold (Ringstr.), Hilfrich (Hauptstr.) sowie Josef Arnold (In der Au, heute Anwesen Fam. Pafla) in Brand und besetzen Werschau. Die Scheunen werden ein Raub der Flammen, weil anfangs niemand es wagen kann, den Schutzraum zu verlassen. Beim Löschen hilft auch die Nachbarwehr aus Niederbrechen. Eine Frau, Elisabeth Weidenbusch, geb. Schmidt, geht auf Anruf der Amerikaner mit weißer Fahne zur Autobahn und gibt Aufklärung, dass die Bevölkerung keinen Widersteht leist, worauf das Feuer eingestellt wird.
 

Der Neubeginn nach dem 2. Weltkrieg
 

1950 Bei der Freiwilligen Feuerwehr Werschau wird ein ernsthafter Neubeginn unternommen. Bürgermeister Edel stellt in einer Bürgerversammlung am 16.02.50 die Vorteile der Freiwilligen Feuerwehr einer Pflichtfeuerwehr gegenüber.
 

Zum neuen Vorsitzenden und Wehrführer wird Philipp Saufaus gewählt, der die Kommandogewalt 22 Jahre lang ausüben wird. Josef Trabusch wird 2. Vorsitzender, Schriftführer wird Franz Trost und neuer Kassierer Bernhard Schmidt. Der Monatsbeitrag wird am 01.09.50 auf 10 Pfennige gesetzt. Bald schon befasst sich die Feuerwehr mit dem Bau eines neuen Spritzenhauses, das im Hof des damaligen Rathauses errichtet werden soll. Die alte Spritze erhält einen neuen Tank. Der Feuerwehrball findet am 23.04.50 im Gasthaus Urban statt.
 

1951 Die Werschauer Feuerwehr beteiligt sich erstmals wieder an einer Gemeinschaftsübung mit der Feuerwehr in Dauborn. Die Dienstversammlung am 10.05.51 diskutiert wieder über den Neubau eines Spritzenhauses.
 

1952 Im Jahre 1952 wird das 25-jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Werschau durch Schauübungen mit zwei Gruppen und einer festlichen Tanzveranstaltung begangen. Die beiden Nachbarwehren Nauheim und Niederbrechen werden zum Jubiläumstag eingeladen.
 

1953 Helmut Göbel wird neuer Schriftführer bei der Feuerwehr.
 

Das Gerätehaus wird 1954 eingeweiht

1954 Der Nassauische Feuerwehrverband erlässt eine Begräbnisordnung für Feuerwehrkameraden.
 

Die Feuerwehr Werschau reist das alte Gerätehaus ab und baut überwiegend in Selbsthilfe ein neues Feuerwehrgerätehaus am Wörsbach hinter dem Pfarrhaus, die Übergabe ist Ende 1954.
Sie erhält eine neue Spritze. Die erste Bewährungsprobe muss die neue Spritze am 03.09.54 um 10.45 Uhr beim Brand der Scheunen Norbert Trabusch und Josef Trabusch Erben in der Obergasse 6 u. 7 in Werschau (heute Grabenstr.) bestehen. 60 Feuerwehrmänner sind 170 Stunden im Einsatz, dabei rollen sie 250 m B- sowie 790 m C- Schlauch aus. Beim Löschen helfen auch Nachbarwehren u. a. aus Niederbrechen.
 

1955 Josef Müller wird als Nachfolger von Josef Trabusch stv. Kommandant bei der Feuerwehr.
 

1956 Am 01.04.56 schließt der Landesfeuerwehrverband eine Unfall - Zusatzversicherung ab.
 

1957 Die Freiwillige Feuerwehr Werschau hat 28 aktive und 26 passive Mitglieder. Die Forderung nach Anschaffung einer Alarmsirene wird erfüllt, die Sirene wird auf der alten Schule montiert. Später lässt man die Sirene jeden ersten Samstag im Monat Punkt 12.00 Uhr aufheulen. Am 08.02.57 gründet die Feuerwehr eine Gesangsgruppe, die bei feierlichen Anlässen von Mitgliedern, welche nicht dem Männergesangverein angehören, singen soll. Walter Bach wird Schriftführer und behält dieses Amt für 15 Jahre bis 1972. Bei der Überprüfung der Brandschutzeinrichtungen durch den Bezirkbranddirektor wird die Einrichtung von 3 Bachstaus als dringend notwendig erachtet. Vier Fackelträger der Freiwilligen Feuerwehr Werschau halten die Totenwache anlässlich der Einweihung des Kriegerdenkmals am 17.11.1957 vor der Kirche.
 

1958 Der Bau der Wasserleitung innerhalb von Werschau, der 1957 begonnen wird, wird 1958 vollendet. Damit wird für die Verbesserung des Brandschutzes in Werschau ein wichtiger Schritt vollzogen.
Die Feuerwehr wird bei Bränden in Nauheim und Niederbrechen gefordert. Die Generalversammlungen werden abwechselnd in den Gasthäusern Jung, Edel oder Urban abgehalten. Ernst Trabusch nach dem Tod von Josef Müller neuer stv. Kommandant. Heinz Trabusch wird Gerätewart.
 

1959 Auf der Generalversammlung der Freiwillige Feuerwehr Werschau wird festgelegt, dass die Sirene an jedem 1. Samstag im Monat um 12.00 Uhr aufheulen soll.
 

1962 In Oberbrechen brennt es in der Scheune bei Gerhard Schneider in der Hinterstr.
Willi Trost wird stellvertretender Kommandant der Feuerwehr.
 

1963 Der "Verein Deutsches Feuerwehrmuseum Fulda e.V." wird gegründet.
 

1964 Bei der Feuerwehr mangelt es an jungen führungsfähigen Übungsleitern. So fristet die Wehr bald nur ein Schattendasein. Bürgermeister Rudolf Göbel lässt auf einer Pflichtversammlung feststellen, ob die Freiwillige Feuerwehr noch einsatzbereit sei, andernfalls sei die Einrichtung einer Pflichtfeuerwehr unumgänglich. Es gelingt aber dem Bürgermeister nach Meldung neuer Leute, die aktive Wehrmannschaft auf die gewünschte Sollstärke zu bringen. In der Generalversammlung am 29.12.64 werden auf einen Schlag 16 neue Mitglieder aufgenommen. Der Jahresbeitrag wird auf 1,20 DM festgesetzt. Auf die rückwirkende Erhebung eines Mitgliedsbeitrages für die Jahre 1961-1963 wird verzichtet.
 

1965 Am 10.04.65 um 08.15 Uhr brennt es wegen einer Störung an einem Ölofen in einem Zimmer im Anwesen Albert Trost in der Obergasse 28 in Werschau (heute Bernd Trost, Hauptstr.). Die alarmierte Wehr aus Niederbrechen braucht jedoch nicht mehr eingesetzt zu werden.
 

1966 Schmerzlich ist für die Werschauer Feuerwehr der Verlust von Josef Rühl, der am 26.03.66 auf der gefährlichen Landstr. nach Werschau überfahren wird; er hat sich in kurzer Zeit um die Feuerwehr verdient gemacht.
 

1967 Die Sirene wird auf der alten Schule (Hessentrasse) installiert. Angeschafft werden von der Freiwilligen Feuerwehr Werschau 200 m B- sowie 150 m C- Schlauch.
 

1968 Philipp Saufaus wird.01. Beigeordneter der Gemeinde, er kann mehr für die Feuerwehr tun.  Am 14.03.1968 beruft Herr Bürgermeister Rudolf Göbel eine Pflichtversammlung aller feuerwehrpflichtigen Männer im Alter von 16 bis 45 Jahren ein, da die Feuerwehr unter dem Komandanten Phillipp Saufaus zu klein geworden ist. Am Ende der Sitzung melden sich schließlich 20 Männer, die dem Anliegen des Brandschutzes aufgeschlossen gegenüberstehen.Das sind also genug, das Mankel einer Dienstverpflichtung von Werschau abzuwenden.
Die Gemeinde unterstützt tatkräftig alle Vorhaben. Am 04.05.68 um 16.30 Uhr wird die Wehr zu einem Dachstuhlbrand auf dem Anwesen Bruno Kramkowski in der Untergasse 59 in Werschau alarmiert. (heute Walter Kramkowski, Hauptstr.).
 

1969 Werschauer Bürger werden für den aktiven Dienst in der Feuerwehr gewonnen, die Mitglieder nehmen verstärkt an Grund- und Maschinistenlehrgängen teil. Neue Kombi-Anzüge werden angeschafft, Saugschläuche und mehrere unentbehrliche Geräte gekauft. Die Gemeinde ist bestrebt, die Werschauer Wehr auf den modernsten Stand zu bringen. Neue junge Leute strömen in die Feuerwehr. Karl-Heinz Schwenk wird stv. Wehrführer, Joachim Becker als Nachfolger von Bernhard Schmidt neuer Kassierer. Ausflüge und Feuerwehrbälle werden fester Bestandteil des Jahresprogramms. Die Mitgliederzahl der Aktiven steigt ständig an. Der Mitgliedsbeitrag wird auf 4,00 DM pro Jahr festgesetzt, auf eine rückwirkende Erhebung des Beitrages für die Jahre 1965-1968 wird verzichtet.
 

1970 Unter Bürgermeister Gerhard Beck, der die Feuerwehr großartig unterstützt und fördert, beginnt ein neuer Aufschwung Gerätschaften werden angeschafft, der Kauf eines Feuerwehrfahrzeuges wird beschlossen.
 

1971 Der 30.04.71 ist für die Freiwillige Feuerwehr Werschau ein erster großer Tag. In einer öffentlichen Feierstunde vor dem Gemeinschaftshaus übergibt Bürgermeister Gerhard Beck im Beisein von Kreisbrandinspektor Gemmer der Feuerwehr ein neues Löschfahrzeug. Es muss sofort unter den kritischen Augen der Nachbarwehren für eine Schul- und eine Angriffsübung herhalten. Kreisbrandinspektor Gemmer beglückwünscht die Werschauer für den gewonnenen Ausbildungsstand. Wegen seiner Verdienste um den Aufbau der Feuerwehr wird Bürgermeister Beck zum Ehrenmitglied der Freiwilligen Freiwillige Feuerwehr Werschau ernannt. Am Abend findet ein Tanz in den Mai statt, der bis in die frühen Morgenstunden dauert.
 

Nun geht die Gemeinde daran, ein neues Feuerwehrgerätehaus an der Stelle des alten entstehen zu lassen. Es werden Baupläne erstellt und der Bau in Auftrag gegeben, denn viel Zeit hat man nicht mehr, da ab 01.01.72 der Zusammenschluss mit der Gemeinde Niederbrechen bevorstand. Im Grenzänderungsvertrag mit der Nachbargemeinde wird das Bauvorhaben verpflichtend festgehalten. Aber erst 1974 wird ein Anbau am Gemeinschaftshaus von Bürgermeister Josef Kramm eingeweiht. Die Idee stammt von Bürgermeister Runte, der damit gleichzeitig das Gemeinschaftshaus vorteilhaft erweitern lässt. Ein eigener Schulungsraum wird auch gewonnen.
 

Alois Hofer wird Übungsleiter der Wehr. Die Werschauer Wehr nimmt am Kreiswettkampf in Niederbrechen teil und belegt den 2. Platz. Zu Einsätzen sind die Feuerwehrmänner am 24.01.72 bei einem Autobrand in der Hauptstr. 7 in Werschau sowie bei Waldbränden in der “Müllhohl” und im “Mainzer Graben”
 

1972 Alois Hofer, der seit 1971 als Übungsleiter bei der Feuerwehr fungiert, übernimmt am 28.01.72 das Amt des 1. Vorsitzenden und Wehrführers. Karl-Heinz Schwenk wird 2. Vorsitzender und Gerätewart. Bernd Ricker löst den langjährigen Schriftführer Walter Bach ab, der mit Manfred Ricker zum Beisitzer gewählt wird.
Philipp Saufaus behält als Ortsbrandmeister die Oberhoheit und wird Ehrenwehrführer auf Lebenszeit. Es wird ein engerer- und erweiterter Vorstand gebildet. Der Jahresbeitrag wird auf 6.00 DM festgesetzt. Den 1. Einsatz hat das neue Feuerwehrfahrzeug bei einem Brand am 24.01.72 in der Schreinerei Klaus Kramm (Eufinger) in Niederbrechen. Für die Löschhilfe erhält die Wehr einen Zuschuss von 60 DM.
 

Beim Feuerwehrwettkampf in Oberweyer am 10.09.72 belegt die Werschauer Wehr den 5. Platz. Von der Wehr wird eine Verbesserung der persönlichen Ausrüstung gefordert, u. a. sollen Schlauchmaterial, eine neue TS, da die vorhandene bereits 20 Jahre alt ist, sowie Atemschutzgeräte angeschafft werden.
 

Am 01.05.72 wird die Jugendfeuerwehr Werschau mit 19 Jugendlichen gegründet und beim Kreis angemeldet.
 

1973 Bei den Kreisleistungswettkämpfen am 03.06.73 in Oberweyer erringt die Werschauer Wehr einen 4. Platz. Seit langer Zeit besuchen Werschauer Feuerwehrmänner wieder Lehrgänge auf Kreisebene und auf der Landesfeuerwehrschule in Kassel. Am 03.12.73 um 14.45 Uhr ist ein Kaminbrand bei Josef Jung, Grabenstr. in Werschau zu löschen, zu insgesamt 3 weiteren Einsätzen (Waldbrand am 02.07.73 sowie zu Flächenbränden am 06.07.73 und am 11.07.73 ) müssen die Wehrmänner noch ausrücken. Erstmals richtet die Freiwillige Feuerwehr die Werschauer Kirmes aus. Bernd Ricker wird neuer Jugendwart.
 

1974 Der Grafiker Bernd Rösel entwirft das neue Feuerwehrsignet "Retten Löschen Bergen Schützen", die 4 Aufgabengebiete der Feuerwehr.
Die Mitglieder der Einsatzabteilung leisten bis zu 50 Übungsstunden im Jahr. Bei den Kreisleistungswettkämpfen am 26.05.74 in Neesbach wird der 5. Platz errungen.
 

An das Dorfgemeinschaftshaus wird ein neuer Anbau angebaut, in der das Gerätehaus untergebracht wird. Bei den Einweihungsfeierlichkeiten des neuen Gerätehauses am 26.10.74 werden die noch lebenden Gründer sowie die älteren Vereinskameraden zu Ehrenmitgliedern ernannt: Josef Arnold, Georg Bach, Julius Becker, Heinrich Edel, Josef Höhler, Josef Jung, Phillipp Saufaus, Karl Schmidt, Bernhard Schmidt, Peter Schneider, Oswald Trabusch, Peter Trabusch, Josef Trabusch, Albert Trost sowie Franz Trost. Der Ehrenwehrführer Philipp Saufaus wird für 40-jährige aktive Feuerwehrtätigkeit geehrt.
 

Der erste öffentliche Kameradschaftsabend findet unter maßgeblicher Mitwirkung der jungen Mitglieder statt. Die Jugendfeuerwehr kann sich über einen großen Zulauf freuen, 18 Jugendliche sind jetzt in der Jugendfeuerwehr organisiert. Die Jugendfeuerwehr beteiligt sich erstmals an den Kreisleistungswettkämpfen und erringt einen ausgezeichneten 5. Platz. Ein gebrauchter VW Bus wird von der Wehr gekauft und in Eigenhilfe umgebaut.
 

1975 Erstmals veranstaltet die Niederbrecher Feuerwehr ein Waldfest mit großem Erfolg. Heinz Trabusch wird in der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr am 28.02.75 zum 2. Vorsitzenden gewählt und Karl-Heinz Losert zum Jugendwart. Am 12.04.75 schließt Kamerad Philipp Saufaus für immer die Augen. Mit seinem Tod geht ein Stück Vereins- wie auch Dorfgeschichte zu Ende.
Bei den Leistungswettkämpfen am 25.05.75 in Niederbrechen wird Werschau 5. Sieger, die Jugendfeuerwehr belegt am 07.06.75 in Würges einen 7. Rang. Die Jugendfeuerwehr erringt am 27.09.75 die Leistungsspange in Wilsenroth. Der Personalbestand der Einsatzabteilung steigt auf 28 Kameraden an. Am 03.08.75 um 14.35 Uhr gilt es einen Flächenbrand auf einem Getreidefeld in Werschau zu löschen, die Wehr aus Niederbrechen wird zur Hilfeleistung alarmiert, außerdem muss noch ein weiterer Flächenbrand bekämpft werden. Die Feuerwehr beschafft für 01.025 DM Gegenstände für das Feuerlöschwesen.
 

1976 Eine gemeinsame Satzung für alle 3 Feuerwehren der Großgemeinde wird erarbeitet. Am 14.08.75 wird erstmals mit Theo Rosbach ein Ortsbrandmeister gewählt. Ullrich Jung wird 2. Vorsitzender der Feuerwehr, Werner Kaufmann neuer Jugendwart. An 20.04.76 und am 08.05.76 brennt es auf dem Müllplatz in Werschau, in Werschau hilft jeweils die Wehr aus Niederbrechen mit dem Tanklöschfahrzeug bei den Löscharbeiten.
 

Die Feuerwehr wird 50 Jahre alt.

1977
Am Sonntag, den 05.06.77, gedenken die Feuerwehrleute der gefallenen-, vermissten- und verstorbenen Mitglieder des Vereins. 
Vom 10.06. - 13.06.1977 feiert die Freiwillige Feuerwehr Werschau ihr 50-jähriges- und die Jugendfeuerwehr das 5-jährige-Bestehen mit einem Heimatabend unter Mitgestaltung von Ortsvereinen, dem Festkommers, einer Ausstellung und Vorführung von modernen Einsatzgeräten.
 

Im Rahmen des Festes werden verdiente Feuerwehrmänner geehrt: Josef Arnold, Georg Bach, Gerhard Beck, Heinrich Edel, Josef Höhler, Josef Jung, Karl Schmidt, Bernhard Schmidt, Peter Schneider, Oswald Trabusch, Peter Trabusch, Josef Trabusch, Albert Trost sowie Franz Trost. Eine Festschrift wird herausgegeben. Eine neue Tragkraftspritze wird am Festkommers übergeben.Eine neue Tragkraftspritze TS 8 überreicht Bürgermeister Josef Kramm als Geburtstagsgeschenk der Gemeinde. Ein großer Festzug und der Frühschoppen runden das Fest ab.
 

Bei den Kreisleistungswettkämpfen am 26.06.77 in Niederselters belegt die Wehr einen 5. Platz. Die Feuerwehr richtet die Werschauer Kirmes aus. Auf der Ende 1977 durchgeführten Jahreshauptversammlung wird Karl-Heinz Losert zum neuen Jugendwart, Karl Heinz Schwenk zum 2. Vorsitzenden sowie Ullrich Jung als Nachfolger von Bernd Ricker zum Schriftführer gewählt. Der Feuerwehrverein ändert am 30.01.76 seine Satzung und wird ab 06.12.76 als eingetragener Verein (VR 444) anerkannt. In Würdigung seiner besonderen Verdienste wird Alois Hofer am 16.12.77 zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt. Für insgesamt 02.503 DM werden vom Verein ein Stromerzeuger, ein 1000W-Scheinwerfer und ein Geräteanhänger angeschafft.
 

1978 Die Feuerwehr unternimmt eine Mehrtagesfahrt nach Traunkirchen und richtet die Werschauer Kirmes aus. Zum zweiten Mal wird das Fußballturnier beim WSV gewonnen. Der Verein kauft Gegenstände für das Feuerlöschwesen für insgesamt 1.180 DM.
 

1979 Die Feuerwehr veranstaltet am 30.04.79 einen Feuerwehrball im Dorfgemeinschaftshaus, wird 2. Sieger bei der Sportwoche des WSV und veranstaltet einen Feuerwehrtag am 26.08.79. Erhard Krausz wird 2. Jugendwart.
 

1980 Zum dritten Mal gewinnt die Feuerwehr das Fußballturnier beim Werschauer Sportverein. Erhard Krausz wird neuer zweiter Jugendwart. 1980 ist auch das Jahr der Großbrände:
 

Der größte und schwerste Einsatz in der Werschauer Feuerwehrgeschichte muss am 14.05.80 bei dem Großbrand der Firma Eichhorn in Niederbrechen geleistet werden. 5 Tage rund um die Uhr dauert der Einsatz, insgesamt leisten die Feuerwehrmänner 601 Einsatzstunden. Weitere Einsätze sind am 07.10.80 bei einem Scheunenbrand in Oberbrechen sowie bei einem Öleinsatz am Wörsbach, insgesamt leistet die Wehr 653 Einsatzstunden. Von der Wehr wird eine Verbesserung der persönlichen Ausrüstung gefordert, u. a. sollen Schlauchmaterial, eine neue TS, da die vorhandene bereits 20 Jahre alt ist, sowie Atemschutzgeräte angeschafft werden.
 

1981 Insgesamt 33 Einsatzstunden leisten die Wehrmänner am 17.01.81 ab 13.35 Uhr bei einem Kaminbrand auf dem Anwesen Helmar Schmidt, Grabenstr. in Werschau. Am 11.08.81 gilt es, wegen des Hochwassers des Wörsbachs in Werschau mit Sandsäcken das Eindringen des Wassers in die Gebäude zu verhindern. Insgesamt leisten die Wehrmänner 176 Stunden bei Einsätzen.
 


Die Wettkampfmannschaft der Werschauer Feuerwehr erringt den ersten großen Erfolg bei den Kreisleistungsübungen: Sie wird 1. Kreis-, 4. Bezirks- (in Grünberg) sowie 7. Landessieger (in Fulda). Die Jugendfeuerwehr Werschau wird 7. Sieger bei den Kreiswettkämpfen in Weilmünster und erwirbt am 19.09.81 in Niederselters die Leistungsspange.
 

1982 Die Jugendfeuerwehr feiert vom 30.04. - 02.05.82 ihr 10-jähriges Bestehen. Alois Hofer erhält im Rahmen dieses Festes am 01.05. die Florian-Medaille der Hessischen Jugendfeuerwehr in Silber.
 

Die Jugendfeuerwehr hat zwischenzeitlich 29 Mitglieder und stellt mit 3 Mannschaften die höchste Teilnehmerzahl bei den Kreisleistungswett-kämpfen in Weilmünster. Die Mädchenmann-schaft belegt den 6. Platz, die Bubenmannschaften werden 6. bzw. 12. Sieger. Die Leistungsspange wird am 31.07.82 in Elz errungen.
 

Die Leistungsmannschaft wird 1. Kreis-, 3. Bezirks- und 9. Landessieger. Zu insgesamt 2 Einsätzen wird die Wehr alarmiert: Am 18.04.82 muss ein Böschungsbrand unterhalb der Autobahnraststätte gelöscht werden sowie am 08.11.82 ein Scheunenbrand bei Josef Schmitt in Oberbrechen.
 

1983 Zahlreiche Mitglieder der Jugendfeuerwehr werden in die Einsatzabteilung übernommen, diese hat insgesamt 38 Mitglieder. Erstmals beteiligen sich 2 Werschauer Mannschaften an den Kreisleistungsübungen und belegen den 2. und 7. Platz. Auf Bezirksebene werden die Werschauer 2. und auf Landesebene 13. Sieger (in Seligenstadt). Josef Höhler wird für 50-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt.
 

Alois Hofer erhält am 13.08.83 das "Deutsche Feuerwehrkreuz in Silber" des Deutschen Feuerwehrverbandes.
 

Der von der Gemeinde angeschaffte und von der Wehr umgebaute Mercedes 207 D als Tragkraftspritzenfahrzeug wird am 27.08.83 im Rahmen des Sommerfestes übergeben.
 

Neben dem Brand in der Kegelbahn am 12.12.83 müssen die Wehrmänner zu 4 weiteren Einsätzen, darunter am 19.08.83 wieder zu einem Scheunenbrand in Oberbrechen. Der Verein schafft Gegenstände für insgesamt 6.465 DM an. Die Aktiven bringen insgesamt 02.014 DM in Eigenleistung für die Dienstkleidung auf.
 

1984 wird die Wehr zahlreiche Feuerwehrfeste in der näheren und weiteren Umgebung besuchen. Jeden ersten Donnerstag im Monat wird eine Übung abgehalten. Für den 20. Mai ist eine Wanderung geplant, für den 25. - 26.08. ein Sommerfest, die Kirmes wird vom 20. - 22.09. gefeiert. Am 1. Dezember ist ein Kameradschaftsabend. Zwei Mannschaften sind für die Kreisleistungswettkämpfe am 13.05. gemeldet.
Für 50-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr wird Bernhard Schmidt ausgezeichnet. Alois Losert gehört der Wehr seit 25 Jahren an. Er wird ebenso geehrt wie Joachim Becker und Hermann Jung, die seit 15 bzw. seit zehn Jahren im Vorstand mitarbeiten.
 

Der Feuerwehrverein richtet die Werschauer Kirmes aus. Seit Jahren fordert die Wehr die Anschaffung von Atemschutzgeräten, die ersten 2 Geräte werden übergeben. Großartige Erfolge bei den Leistungsübungen: 1. und 3. Kreissieger, 1. Bezirkssieger (in Niederhadamar) und 7. Landessieger. Die Jugendfeuerwehr erreicht bei den Wettkämpfen einen 7. Platz bei 28 teilnehmenden Mannschaften und erringt die Leistungsspange. Zu insgesamt 4 Einsätzen (2 Brandeinsätze und 2 Hilfeleistungen) wird die Wehr gerufen. Der Verein schafft für 02.270 DM Ausrüstungsgegenstände an.
 

1985 Die Feuerwehr beteiligt sich bei einer Säuberungsaktion in der Mühlhohl und bietet einen "Erste Hilfe Lehrgang" an. Bei dem Familienabend am 30.11.85 spielt die Feuerwehr erstmals Theater, ein Brauch, der mehrere Jahre erhalten bleibt. Die Feuerwehr verzeichnet nicht nur im Kreisgebiet steigende Einsatzzahlen, sondern auch in Werschau.
Die Feuerwehr richtet mit den anderen Ortsvereinen die Festtage "750-Jahre Werschau" aus.

Am 15.03.85 um 20.53 Uhr brennt es in der überbauten Toreinfahrt auf dem Anwesen Albert Trost in der Hauptstr. 1 in Werschau. 
Am 19.07.85 vernichtet gegen 02.01 Uhr nach einem Blitzschlag ein Großbrand die Scheune des Anwesens Robert Höhler, Hauptstr. 7 in Werschau. Neben der Werschauer Wehr sind auch Nachbarwehren im Einsatz, insgesamt 103 Feuerwehrleute werden gezählt. Mit 6 Pumpen werden 5 B- und 10 C-Rohre mit Wasser beliefert. Das dicht angrenzende Wohnhaus von Stefan Haubrich und das Vieh können gerettet werden.
Am 24.08.85 um 15.25 Uhr muss die Feuerwehr nach einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Dauborner Str. / Nauheimer Str. in Werschau bei der Bergung einer verletzten Person helfen.
Die Wettkampfmannschaft wird 1. Kreis- und 7. Bezirkssieger bei den Feuerwehrleistungsübungen.
 

Die Einsatzabteilung umfasst 38 Mitglieder. Auf der Jahreshauptversammlung wird Karl-Heinz Losert zum stellvertretenden Wehrführer gewählt.
 

1986 Die Feuerwehr Werschau bietet eine Maiwanderung, eine Mehrtagesfahrt vom 29.05. - 01.06.86 nach Zell am See sowie am 23.08.86 ein Sommerfest an. Die Werschauer Wehr hat 1986 3 Einsätze mit insgesamt 125 Einsatzstunden. Den größten Einsatz bildet am 20.01.86 der Brand der Schreinerei Rudloff in Oberbrechen. Werschau nimmt mit 2 Mannschaften an den Kreisleistungsübungen teil, die Wettkampfmannschaften werden 01.- und 4. Kreissieger, 1. Bezirks- und 14. Landessieger (in Haiger). Mit 235 freiwilligen Einsatzstunden und einem Kostenaufwand von 02.706 DM werden eine Holzdecke, eine Entlüftungsanlage und eine Lichtanlage in dem Schulungsraum der Feuerwehr eingebaut. Neben diesen Eigenleistungen schafft die Feuerwehr noch Ausrüstungsgegenstände für den Brandschutz im Wert von 3.497 DM an.
 

1987 Die Wettkampfmannschaft wird 1. Kreis-, 3.Bezirks- und 7. Landessieger bei den Feuerwehrleistungsübungen. In den frühen Morgenstunden des 25.03.87 wird die Feuerwehr zur Unterstützung bei der Brandbekämpfung in der Rathausstr. in Niederbrechen gerufen. Am 13.07.87 muss um 01.09 Uhr in der Werschauer Sandkaut (Nauheimer Str.) eine brennende Baubude gelöscht werden.
Die Feuerwehr begeht das 60-jährige Bestehen und das 15-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr. Die Jubiläumsfeiern beginnen bereits am Sonntag, 15.03.87, mit einem Festgottesdienst, der vom Kirchenchor Werschau mitgestaltet wird. Im Anschluss daran wird der neu gestaltete Schulungsraum der Wehr (heutiger Büchereiraum im Dorfgemeinschaftshaus) offiziell von Pfarrer Eichhorn eingeweiht. Am 15.05.87 findet eine Gemeinschaftsübung mit den Brecher Wehren und am 17.07.87 ein Brandschutzinformationstag für die Bevölkerung statt.
 

Ein Zeltfest vom 07.08. - 10. 08.87 bildet den Höhepunkt des Festjahres. Ein Kommers unter Mitwirkung der Ortsvereine der Gemeinde Brechen bildet den Auftakt am Freitag, 07.08.87, anschießend ist Tanz. Die großartige Musikschau des Musikvereins aus Esenhausen am Samstag, 08. 08.87, bleibt vielen Besuchern noch lange in Erinnerung Bei diesem Musikabend wirken auch weitere Ortsvereine mit. Am Sonntag, 09.08.87, finden sich Werschauer Bürger sowie die Gäste vom Musikverein Esenhausen zu einem großen Frühstück ein. Im Anschluss daran finden eine Ausstellung sowie Vorführungen der Jugendfeuerwehr statt, nachmittags fällt der geplante Festzug durch die Werschauer Strassen buchstäblich ins Wasser. Am Abend spielt die River-Band zum Tanz auf. Mit einem Frühschoppen am Montag, 10.08.87, endet das Fest.
 

1988 Die Feuerwehr erhält im Rahmen des Sommerfestes am 27.08.88 eine neue Tragkraftspritze TS 8/8 (Fa. Rosenbauer). Der Verein trägt dabei die Hälfte der Anschaffungskosten (6.000 DM). Albert Schmitt scheidet aus Altersgründen aus der Einsatzabteilung aus. Joachim Becker wird für 20-jährige Tätigkeit als Kassierer geehrt. Albert Hirschhäuser wird neuer 2. Vorsitzender. Die Einsatzabteilung besteht aus 34 Mitgliedern, 4 davon sind weiblich. Die Wehrmänner bilden sich in insgesamt 628 Übungsstunden fort, daneben werden weitere 840 Stunden für die Vorbereitung auf die Wettkämpfe aufgewendet. Die Wettkampfmannschaft wird 2. und 4. Kreis- und 5. Bezirkssieger bei den Feuerwehrleistungsübungen. Höhepunkt des Vereinsjahres ist die Mehrtagesfahrt nach Esenhausen vom 17. - 19.06.88 mit 2 Bussen zusammen mit zahlreichen Mitgliedern des Männergesangvereins Frohsinn Werschau.
 

1989 Das Sommerfest, die Kirmesveranstaltung, der Kameradschaftsabend sowie die Jahresabschlusswanderung sind die Höhepunkte im Vereinsjahr der Feuerwehr. Die Feuerwehr leisten insgesamt 54 Stunden bei 6 Einsätzen ab, u. a. Löschhilfe bei einem Wohnungsbrand am 13.02.89 in der Berliner Str. 16 in Niederbrechen sowie jeweils bei einem Fahrzeugbrand am 04.08.89 um 16.58 Uhr auf der Dauborner Str. und am 10.09.89 um 14.30 Uhr in der Heidestr. 1 in Werschau. Die Wettkampfmannschaft wird 2. bzw. 3. Kreis-, 4. Bezirks- und 7. Landessieger.
 

1990 Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Werschau besteht Ende 1990 aus 35 Mitgliedern (5 davon weiblich), die sich in insgesamt 794 Übungsstunden weiterbilden. Die Wehrmänner leisten insgesamt 42 Stunden bei 3 Hilfeleistungen ab. Zur Vorbereitung auf die Wettkämpfe üben die Wehrmänner insgesamt 944 Stunden, sie werden 1. bzw. 4. Kreis-, 3. Bezirks- und 11. Landessieger. Für die Mitglieder werden eine Mehrtagesfahrt nach Esenhausen mit Besuch des Deutschen Feuerwehrtages, das Sommerfest, ein Familienabend mit Ehrungen (Bruno Müller erhält für 40-jährige Mitgliedschaft in der Einsatzabteilung das goldene Brandschutzehrenzeichen und Joachim Becker und Alois Hilfrich für 25-jährige Mitgliedschaft das Silberne Brandschutzehrenzeichen), die Jahresabschlusswanderung und ein Erste-Hilfe-Kurs angeboten. Josef Rathgeber wird neuer 2. Vorsitzender. Der Feuerwehrverein schafft Ausrüstungsgegenstände für den Brandschutz im Wert von 02.367 DM an.
 

1991 Am 29.08.91 brennt es in der "Rauscher Mühle", zur Unterstützung der Wehr Niederbrechen leistet die Werschauer Feuerwehr insgesamt 130 Einsatzstunden. Am 02.09.91 wird die Wehr noch einmal zur Mithilfe bei der Bekämpfung eines Wohnhausbrandes in Niederbrechen, Jahnstr. 4 gerufen. Besonders spannend fällt die Entscheidung bei den Wettkämpfen auf Kreisebene aus: 5 Mannschaften sind punktgleich. Erst ein Stechfragebogen bringt die Entscheidung. Die Werschauer Wettkampfmannschaft wird 1. und 3. Kreissieger. Auf dem Bezirksentscheid wird der 4. Platz errungen. Zur Vorbereitung auf die Wettkämpfe üben die Wehrmänner insgesamt 706 Stunden, die Einsatzabteilung bildet sich in insgesamt 645 Stunden fort. Alfons Wenz scheidet aus Altersgründen aus der Einsatzabteilung aus. Der Verein bietet am 27.07.91 einen Ausflug nach Bad Orb, Würzburg und Lohr am Main an, außerdem eine Radtour am 30.06.91 sowie vom 10.08. - 11.08.91 ein Sommerfest. Ausrüstungsgegenstände für den Brandschutz im Wert von 02.320 DM werden angeschafft.
 

1992 Am 25.01.92 wird der langjährige Ortsbrandmeister Theo Rosbach verabschiedet. Neuer Ortsbrandmeister wird Klaus Kaiser, als Stellvertreter wird Alois Hofer gewählt. Am 01.05.92 verstirbt Heinz Trabusch im Alter von 57 Jahren. Er ist lange Jahre aktiv in der Feuerwehr und auch Vorstandsmitglied gewesen, ebenso seit 1979 im Vorstand und in Spielausschuss des Sportvereins tätig. Die 2. Mannschaft der Fußball-Senioren wird im Februar 1992 Hallenkreismeister der Reservemannschaften. Die Gemeindevertretung beschließt aufgrund der Einwände der Naturschutzbehörde und des Forstamtes im Oktober 1992 den Bebauungsplan Sportplatz Werschau als Satzung. Mit der gleichzeitigen Änderung des Flächennutzungsplanens werden die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen.
 

Der 20. Geburtstag der Jugendfeuerwehr wird vom 07.08. - 09.08.92 im Dorfgemeinschaftshaus groß gefeiert. Am Freitag, 07.08.92, wird die erste Werschauer Rocknacht angeboten. Es spielen die Gruppen BABOONS... on fire und GR82CU (Great to see you). Am Samstag, den 08.08.92, findet ein Festkommers unter Mitwirkung des Männergesangvereins und des Kirchenchors Werschau statt, die Jugendfeuerwehr selbst zeigt einige Darbietungen. Am Sonntag, 09.08.92, wird ein Jugendfeuerwehrmehrkampf unter Mitwirkung zahlreicher Jugendfeuerwehrmannschaften durchgeführt, nach dem gemeinsamen Mittagessen zeigt die Jugendfeuerwehr ihr Können.
 

Die Feuerwehr bietet am 14.06.92 eine Radtour und am 24.11.92 einen Familienabend an.
Die Gemeinde beschließt die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges (TSF-W). Die Werschauer Feuerwehr wird 2. und 6. Sieger bei den Kreisleistungswettkämpfen. Am 20.08.92 muss ein von einem umgestürzten Baum eingeklemmter PKW auf der Nauheimer Str. befreit werden. Die Planungen zur Erweiterung des Gerätehauses machen ebenfalls Fortschritte.
 

1993 Der Feuerwehrverein bietet ihren Mitgliedern eine Winterwanderung, einen Feuerwehrball zusammen mit den Brecher Wehren, eine Radtour und zusammen mit der Vereinsgemeinschaft die Kirmes in Werschau sowie den Kameradschaftsabend an. Nach fast 4-jähriger Planung kommt Ende Mai der Genehmigungsbescheid für den Erweiterungsbau des Gerätehauses mit Schulungsraum. Am 18.06.93 führt Bürgermeister Königstein den 1. Spatenstich aus, noch am gleichen Tag beginnen die Erdarbeiten. Die Bauarbeiten wirken sich auch auf die regelmäßige Feuerwehrarbeit aus, so geht die Zahl der Übungsstunden in 1993 auf 526 Stunden zurück, außerdem fährt am 26.07. nur die Wettkampfmannschaft zum Bezirkswettkampf nach Schlüchtern, die sonst üblichen Schlachtenbummler aus den Reihen der Einsatzabteilung betonieren bereits die Bodenplatte. Vielen fleißigen Helfern ist es zu verdanken, dass der Rohbau schnell Gestalt annimmt und bereits zwei Monate nach dem ersten Spatenstich der Richtbaum auf dem Gebäude steht. Mit einem zünftigen Richtfest wird mit Spanferkel und reichlich Bier der erste Bauabschnitt abgeschlossen. Ohne Pause geht es anschließend weiter. Zu- und Abwasser werden verlegt, die Heizung installiert, Elektroarbeiten, ja sogar Außenarbeiten werden durchgeführt. Bis Ende 93 werden noch die Fenster eingebaut, der Innenputz und der Estrich eingebracht, insgesamt werden 1993 bereits 02.341 Arbeitsstunden geleistet. Der Innenausbau kann nun für das Jahr 1994 angegangen werden: Maler, Elektriker, Schreiner, Fliesenleger, Installateure, aber auch Nichthandwerker werden für Hilfsarbeiten erforderlich.
Die Einsatzabteilung der Wehr besteht Ende 1993 aus 33 Mitgliedern (4 davon sind weiblich). Die Wehrmänner sind insgesamt 37 Stunden bei 4 Hilfeleistungen sowie bei einem Brandsicherheitsdienst im Einsatz. Eines der erfolgreichsten Jahre seit Bestehen der Leistungsübungen für Werschau ist das Jahr 1993. Die Wehr wird 1. und 3. Kreissieger, 2. Bezirkssieger und im Landesentscheid 5. Landessieger. Es ist das beste Ergebnis, das eine Mannschaft des Kreises Limburg-Weilburg jemals errungen hat. Aus Vereinsmitteln werden für 3.965 DM Gegenstände für den Brandschutz angeschafft, außerdem werden für den Umbau nochmals 02.775 DM verausgabt. Robert Höhler und Bruno Müller scheiden aus Altersgründen aus der Einsatzabteilung aus.
 

1994 Der Feuerwehrverein bietet 1994 eine Winterwanderung, zusammen mit den Wehren aus Nieder- und Oberbrechen einen Tanz in den Mai, eine Radtour am 12.06.94 sowie die Kirmesveranstaltung an. 1994 gilt als ein besonderes Jahr in der Vereinsgeschichte der Freiwilligen Feuerwehr Werschau.
 

Nach einer Bauzeit von 14 Monaten wird das Gerätehaus am 01.10.94 von Bürgermeister Königstein seiner Bestimmung übergeben und von Diakon Heynen eingesegnet. 5.143 Arbeitsstunden haben die Vereinsmitglieder insgesamt geleistet. Ebenfalls an diesem Tag wird das am 06.04.94 vom Werk abgeholte Feuerwehrfahrzeug TSF-W in den Dienst gestellt. Außerdem findet ein Tag der offenen Tür in Verbindung mit einem Oktoberfest statt. Im Rahmen dieses Festes werden auch zahlreiche Feuerwehrmänner geehrt: Joachim Becker wird für besondere Verdienste in der Freiwilligen Feuerwehr und in der Kommunalpolitik von Bürgermeister Königstein der Landesehrenbrief überreicht.
 

Für 25-jährige aktive Feuerwehrarbeit erhalten Franz Müller, Anton Müller, Ullrich Jung, Hermann Jung, Karl-Heinz Schwenk und Alois Hofer von Landrat Dr. Fluck das Silberne Brandschutzehrenzeichen. Für 60-jährige Vereinszugehörigkeit erhält Josef Höhler die Ehrenurkunde des Landkreises Limburg-Weilburg. Ein Dankeschönabend am 19.11.94 wird für die insgesamt 50 Helfer am Bau abgehalten.
 

Das ausgemusterte Feuerwehrauto, das der Wehr seit 1983 wertvolle Dienste als TSF geleistet hat, wird von der Wehr aus Lutterow in Brandenburg übernommen. Durch diesen Fahrzeugwechsel entwickelt sich eine Freundschaft mit der dortigen Feuerwehr.
 

Die Einsatzabteilung der Wehr besteht Ende 1994 aus 32 Mitgliedern, davon 4 weiblich. Sie haben sich in insgesamt 620 Übungsstunden weitergebildet. Daneben besuchen 2 Mitglieder überörtliche Lehrgänge. Auf der Atemschutzstrecke werden 20 Übungsstunden verbracht. Auch finden wieder in jedem Ortsteil je eine Gemeinschaftsübung mit den Brecher Wehren sowie eine Alarmübung mit den Brecher Wehren und der Feuerwehr aus Lindenholzhausen statt. Die Wehrmänner leisten insgesamt 165 Stunden bei insgesamt 15 Einsätzen, u. a.: Insgesamt 3 eingeklemmte Personen müssen am 10.09.94 um 22.52 nach einem Verkehrsunfall am Ortseingang Werschau (Ampelanlage) aus dem PKW befreit werden. Dazu werden die Wehren aus Niederbrechen und Kirberg mit technischem Gerät angefordert. Jeweils ein PKW muss gelöscht werden am 13.09.94 in Werschau, Hauptstr. 39 sowie am 20.10.94 auf der Landstr. Werschau - Dauborn in der Höhe des Abzweigs nach Neesbach. Die Wettkampfmannschaften werden auf Kreisebene 2. bzw. 5. Sieger. Zur Vorbereitung auf diese Wettkämpfe sind nochmals 679 Übungsstunden aufgewendet worden. Aus Vereinsmitteln werden für 4.989 DM Gegenstände für den Brandschutz angeschafft, außerdem werden für den Umbau nochmals 3.730 DM ausgegeben.
 

1995 Höhepunkte des Feuerwehrjahres sind die Winterwanderung, die Radtour der Wehr am 18.06.95 sowie der Besuch des Feuerwehrfestes "100 Jahre Feuerwehr Oberbrechen" vom 30.06. - 02.07.95. Am 08.07. - 09.07.95 wird der Wehr aus Lutterow die im Jahr 1954 angeschaffte Tragkraftspritze TS 8/8 (Fa. Bachert) übergeben. Außerdem veranstaltet die Wehr ihr erstes Oktoberfest mit Bayrischen Spezialitäten und einem Holzsägewettbewerb, einer Tradition, die bis heute von der Werschauer Bevölkerung durch zahlreichen Besuch angenommen wird. Daneben wird ein Familienabend mit Theatervorführung, Vorführungen der Jugendfeuerwehr sowie Ehrung von langjährigen Mitgliedern angeboten. Die Einsatzabteilung der Feuerwehr besteht Ende 1995 aus 32 Mitgliedern (4 davon weiblich), die sich in insgesamt 1833 Übungsstunden weitergebildet haben. Die Wehrmänner leisten insgesamt 60 Stunden bei 8 Hilfeleistungen und 3 Brandeinsätzen ab, u. a.: Am 17.01.95 muss von der Feuerwehr aus Niederbrechen eine verletzte Person nach einem Unfall auf der Landstr. zwischen Werschau und Dauborn gerettet werden, die Wehr aus Werschau leistet dabei Unterstützung. Am 08.10.95 muss ein Zimmerbrand in der Hessenstr. 1 in Werschau gelöscht werden, am 20.11.95 ein Containerbrand in der Werschauer Ringstr. Auf Kreisebene werden die Werschauer Wettkampfmannschaften 2. bzw. 4. Sieger. Zur Vorbereitung auf diese Wettkämpfe sind u. a. 638 Übungsstunden aufgewendet worden.
Thomas Giebel, Nicola Rathgeber und Klaus Eufinger erhalten das Leistungsabzeichen in Gold.
 

1996 Der 02., 03. und 04.05.96 sind besondere Tage für Werschau und die Werschauer Vereine. Der Ort wird in der Fernsehsendung Hessenschau in der Reihe "AIDA" (Aufbruch in den Alltag) am 02.05.96 ausgelost. Noch am gleichen Abend erscheint ein Fernsehteam des hessischen Rundfunks, um im Dorfgemeinschaftshaus erste Eindrücke des dörflichen Vereinslebens festzuhalten. Kirchenchor und Männergesangverein tragen einige Lieder vor, im gefüllten Gemeinschaftshaus kommt Kirmesstimmung auf. Am 03.05.96 werden tagsüber Außenaufnehmen gemacht. u. a. zahlreiche Ortsansichten. Die Feuerwehr beteiligt sich mit einer Übung auf das Dorfgemeinschaftshaus. Sie zeigt eine Angriffsübung mit Menschenrettung. Dafür wird der Eingangsbereich mit einer Nebelmaschine verqualmt. Gerettet werden Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Die Aufnehmen werden am 04.05.96 in der Hessenschau gesendet.
 

Im Rahmen einer 4-Tagesfahrt der Feuerwehr nach Neubrandenburg findet auch ein Kameradschaftstreffen mit den Feuerwehrkameraden aus Lutterow statt. Weitere Höhepunkte der Fahrt sind ein Ausflug in den Spreewald, eine Kremserfahrt und eine Schifffahrt auf der Mecklenburgischen Seenplatte, ein Bummel über den Kudamm in Berlin sowie eine Besuch in Potsdam.
Die Wehr wird zu 2 Brandeinsätzen und zu 7 Hilfeleistungen gerufen, u. a.: Ein brennender Schornstein muss am 30.03.96 in Werschau, Grabenstr. 1 gelöscht werden. Ein Brand im Schonwald oberhalb der Heidestr. in Werschau wird am 15.04.96 bekämpft. Zu einem Verkehrsunfall auf der Dauborner Str. wird die Wehr am 10.10.96 um 0.55 Uhr (Ortsdurchfahrt Werschau) alarmiert. Die Einsatzabteilung leistet für Einsätze und für Übungen sowie zur Vorbereitung auf die Wettkämpfe insgesamt 01.674 Übungsstunden ab. Auf Kreisebene werden die Werschauer 3. bzw. 13. Sieger. Zum ersten Mal führt die Wehr im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes eine Brandschutzerziehung im Werschauer Kindergarten durch. Der Verein schafft in 1996 Gegenstände für den Brandschutz in Höhe von 02.951 DM an.
 

1997 Eine Radtour am 07.09.97, das Oktoberfest am 04.10. - 05.10.97 sowie die Winterwanderung am 27.12.97 sind die wichtigsten Veranstaltungen des Feuerwehrvereins in 1997. Am Familienabend am 07.11.97, der von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr mitgestaltet wird, können zahlreiche Vereinsmitglieder für langjährige Mitgliedschaft im Verein geehrt werden. Zu Ehrenmitgliedern werden Bruno Becker, Alfons Wenz, Albert Schmitt und Bruno Müller ernannt. Beim 18. internationalen Feuerwehrlauf übe 10.000m in Leverkusen, an dem auch Werks- Berufs- und Freiwillige Feuerwehren auch aus dem benachbarten Ausland teilnehmen, belegt Andreas Eufinger in der "Hauptklasse" einen 65- und Daniel Kremer in der Jugendklasse einen ausgezeichneten 2. Platz. Karl-Heinz Losert wird neuer Wehrführer.
 

Generationswechsel in der Führung der Einsatzabteilung: Aus Altersgründen steht Alois Hofer als Wehrführer nicht mehr zur Verfügung. Karl-Heinz Losert wird in der Jahreshauptversammlung vom 17.01.97 zum neuen Wehrführer gewählt, sein Stellvertreter wird Markus Schütz. Beide werden von Bürgermeister Königstein zu Ehrenbeamten auf Zeit ernannt.
 

Alois Hofer wird zum Ehrenwehrführer ernannt, außerdem erhält er in Würdigung seiner besonderen Verdienste am 21.02.97 den Ehrenbrief des Landes Hessen.
Die Jugendfeuerwehr gründet eine Tanzgruppe, sie nennt sich „Firegirls“.
 

Hauptereignis 1997 ist jedoch die Feier des 25-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr sowie des 70-jährigen Bestehens der Feuerwehr vom 06.06. - 08.06.97. Die Disco am Freitagabend, der Jubiläumsabend am Samstag und die Feuerwehrolympiade am Sonntagmorgen sind die Höhepunkte des Festes. Der zahlreiche Besuch der einzelnen Veranstaltungen, die Teilnahme der Feuerwehrkameraden aus Lutterow und zahlreicher befreundeter Jugendfeuerwehren am Wettkampf bestätigen die Bedeutung dieser Veranstaltung.
 

Die Wehrmänner leisten insgesamt 74 Stunden bei 1 Brandeinsatz, 8 Hilfeleistungen und 1 Fehlalarm ab, u. a.: ein Verkehrsunfall auf der Dauborner Str. am 07.10.97. Für 11 Monats-, 1 Abschluss-, 1 Gemeinschaftsübung mit den Brecher Wehren, 1 Gemeinschaftsübung mit der Wehr aus Hünfelden-Dauborn, 10 allgemeine Übungen, 11 Wettkampfübungen, 1 Übung auf der Atemschutzstrecke in Limburg sowie 4 Unterrichtsabende "Erste Hilfe" werden insgesamt 01.670 Stunden aufgewendet. Auf Kreisebene werden die Werschauer 6. bzw. 2. Sieger, beim Bezirksentscheid 5. Sieger. Die Gemeinde schafft 1997 Ausrüstungsgegenstände für insgesamt 5.500 DM an, der Verein investiert nochmals 01.767 DM.
 

1998 Am internationalen Feuerwehrlauf in Leverkusen nehmen 5 Kameraden der Feuerwehr teil, Daniel Kremer belegte dabei den 1. Platz in seiner Altersklasse. 6 Mitglieder der Wehr fahren vom 01.06 - 02.05.98 nach Flecken-Zechlin, um an der Einweihung des dortigen Feuerwehrgerätehauses teilzunehmen. Eine Mehrtagesfahrt vom 11.06. - 14.06.98 nach Kulmbach, an der alle 27 Mitfahrer Gefallen finden, die Kirmes am 19. - 20. 09.98 sowie das Oktoberfest am 03. und 04.10.98 sind die Höhepunkte des Vereinsjahres 1998. Die Feuerwehr schafft ein Zelt für die Jugendfeuerwehr an, dafür erhält sie im Rahmen des NASPA-Forums einen Zuschuss. Die Feuerwehr wird insgesamt 10 x alarmiert bzw. zu Hilfeleistungen gerufen, dafür werden fast 88 Std. aufgewendet. Beispiele für Einsätze: Am 14.03.98 wird ein brennender Kamin im Birkenweg 2 in Werschau gelöscht. Am 18.05.98 hilft die Wehr mit beim Löschen eines Flächenbrandes an einer Böschung am Bahndamm. Den eingeklemmten Fahrer eines umgestürzten Lastkraftwagens muss die Wehr am 19.10.98 im Kieswerk Werschau befreien. Mitglieder der Einsatzabteilung üben insgesamt 1970 Std. bei Monatspflicht bzw. sonstigen Übungen. Die Wettkampfabteilung nimmt auch wieder erfolgreich an den Leistungswettkämpfen teil. Auf Kreisebene wird der 9. bzw. 1. Platz belegt, auf Bezirksebene der 3. und auf Landesebene der 14. Platz bei 23 teilnehmenden Mannschaften. Alois Hofer erhält in Würdigung seiner Verdienste um die Feuerwehr am 18.07.98 vom Deutschen Feuerwehrverband das Deutsche Feuerwehrkreuz in Gold. Joachim Becker, der nach 28-jähriger Tätigkeit als Kassenverwalter sein Amt abgibt, wird zum Ehrenmitglied ernannt. Sein Nachfolger wird Ralf Trost.
 

1999 Eine Winterwanderung am 08.01.99, der Besuch von Freunden aus Lutterow vom 11.06. - 13.06.99, das Oktoberfest vom 02.10. - 03.10.99, der Familienabend am 13.11.99 sind die Höhepunkte im Vereinsjahr der Freiwilligen Feuerwehr Werschau. Beim Besuch der Feuerwehrkameraden aus Lutterow und Sewko erhält die Feuerwehr am 12.09.99 eine Berliner Straßenlaterne als Geschenk, die vor dem Dorfgemeinschaftshaus aufgestellt wird  Ein Küchenbrand in Werschau, Ringstr. 4 muss am 16.09.99 gelöscht werden, ebenso ein brennender Heustock in Werschau, In der Au 7 am 23.10.99. Die Wehrmänner leisten insgesamt 126 Stunden bei 2 Brandeinsätzen, 7 Hilfeleistungen und 1 Fehlalarm ab. Für Übungen werden 1.418 Stunden aufgewendet. Die Wettkampfmannschaften erzielen 1999 beachtliche Ergebnisse bei den Leistungswettkämpfen. Auf Kreisebene werden die Werschauer 2. bzw. 4. Sieger und beim Bezirksentscheid 5. Sieger. Beim internationalen Feuerwehrlauf über 10.000m in Leverkusen nehmen 2 Kameraden erfolgreich teil. Eine Informationsveranstaltung der Wehr im Kindergarten in Werschau vermittelt den Kindern das richtige Verhalten beim Brand. Der Feuerwehrverein hat am 31.12.99 insgesamt 183 (161 männliche, 22 weibliche) Mitglieder, davon sind 49 Mitglieder aktiv (16 in der Jugendfeuerwehr und 33 in der Einsatzabteilung), 6 in der Alters- und Ehrenabteilung. Der Verein hat insgesamt 8 Ehrenmitglieder.
Die Welt feiert am 31.12.99 den Jahrtausendwechsel; gemeinsam mit dem Tischtennisclub Werschau richtet die Feuerwehr im Werschauer Dorfgemeinschaftshaus eine Millenniumfeier aus.
 

2000 Die Werschauer Feuerwehr nimmt mit großem Erfolg an den Leistungswettkämpfen teil. Sie wird mit 1000- von 1000 möglichen Punkten 1. Kreissieger, die 1. Mannschaft wird 5. Sieger. Auf Bezirksebene wird ein 3. und auf Landesebene ein 7. Platz errungen. Beim internationalen Feuerwehrlauf in Leverkusen beteiligen sich wieder 3 Kameraden. In der Ringstr. 29 in Werschau muss am 03.03.00 ein Küchenbrand gelöscht werden. Löschhilfe leistet die Wehr am 19.03.00 bei einem Brand in Oberbrechen, Frankfurter Str. 64. Eine Person wird am 22.05.00 nach einem Unfall auf der Dauborner Str. 3 in Werschau aus dem PKW befreit. Ein brennender PKW wird auf der Landstr. nach Dauborn am 19.06.00 gelöscht. Für die Bekämpfung eines Wohnhausbrandes in Werschau, Hessenstr. 11 am 10.07.00 werden auch die Feuerwehren aus Niederbrechen und Oberbrechen alarmiert. Aus eigenen Mitteln gibt die Feuerwehr 01.205 DM für den Brandschutz aus. Die Feuerwehr bietet 2000 ihren Mitgliedern neben der traditionellen Winterwanderung und dem Oktoberfest einen Tagesausflug nach Düsseldorf mit Besichtigung der Feuerwache 6, einer Brauerei und einem gemütlichen Abschluss in der bekannten Düsseldorfer Altstadt an.
Mit Erreichen der Altersgrenze scheiden Alois Hofer und Karl-Heinz Schwenk ab 14.01.01 aus der Einsatzabteilung aus, sie sind ab sofort Mitglied der Alters- und Ehrenabteilung. Das Ehren- und Leistungsabzeichen in Gold des Vereins erhält Erhard Krausz, der nach 19 Jahren das Amt als Jugendwart abgibt. Angelika Viehmann wird neuer 1. Jugendwart, Patrik Druck neuer 2. Jugendwart. Für 50-jährige Mitgliedschaft im Verein wird Gerhard Jung geehrt. Ebenfalls aus Altersgründen wird am 04.02.00 Ullrich Jungkönig aus Niederbrechen Nachfolger von Alois Hofer als stv. Ortsbrandmeister.
 

Die Feuerwehr hat am 31.12.00 insgesamt 189 (164 männlich, 25 weiblich) Mitglieder, davon sind 32 Mitglieder in der Einsatzabteilung, 18 in der Jugendfeuerwehr und 6 Personen in der Alters- und Ehrenabteilung, außerdem insgesamt 7 Ehrenmitglieder.
 

2001 Die Wettkampfmannschaft der Feuerwehr wird 4. Kreissieger. An dem internationalen Feuerwehrlauf in Leverkusen beteiligen sich 2 Kameraden. Am 14.01.01 muss ein Brand auf einem Balkon in Werschau, Hauptstr. 33 gelöscht werden. Nach schweren Regenfällen pumpt die Feuerwehr am 14.05.01 mehrere Keller in Niederbrechen und in Werschau in der Grabenstr. aus. Zu einem Verkehrsunfall auf der Landstr. nach Dauborn wird die Feuerwehr am 15.07. gerufen, ebenso zu einem Verkehrsunfall am 24.08.01 in Werschau, Dauborner Str.
 

Mit der Feuerwehr aus Lutterow verbindet die Feuerwehr Werschau eine Freundschaft seit 1994.
Mitglieder der Einsatzabteilung fahren zum Feuerwehrfest der Feuerwehr Flecken Zechlin.
 

Die Feuerwehr veranstaltet vom 14.- 17.06.01 eine Mehrtagesfahrt nach Oberkirch im Schwarzwald. Dabei wird auch die Stadt Straßbourg besucht, außerdem schauen die Feuerwehrleute einem Konditor bei der Zubereitung einer echten Schwarzwälder-Kirschtorte über die Schulter und es werden Proben von echtem Schwarzwälder Kirschlikör in einer Edelbrandweinbrennerei getestet.
 

Die Feuerwehr ist Ausrichter der Werschauer Kirmes vom 21. - 24.09.01, auf dem Oktoberfest vom 06. - 07.10.01 bietet sie bayerische Spezialitäten an. Die Winterwanderung am 29.12.01 steht unter dem Motto "Wasserversorgung und -entsorgung in der Gemeinde Brechen". Die Feuerwehr hat am 31.12.01 insgesamt 189 (165 männlich, 24 weiblich) Mitglieder, davon sind 34 Mitglieder in der Einsatzabteilung, 17- in der Jugendfeuerwehr und 6 Personen in der Alters- und Ehrenabteilung. Der Verein hat insgesamt 8 Ehrenmitglieder.
 

2002 Die Feuerwehr Werschau wird zu einem Unfall auf der Dauborner Str. (Höhe Neesbach) gerufen.
 

Die Feuerwehr feiert das 75-jährige Bestehen mit einem großen Fest.
Zum Auftakt der Festlichkeiten gedenkt die Wehr am 09.06.02 in der Berger Kirche und auf dem Friedhof ihrer Verstorbenen. Die würdige Feierstunde hält Diakon Heynen als Andacht. Männergesangverein „Frohsinn“ Werschau und den Bläsern des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Oberbrechen umrahmen die Gedenkfeier. Im Anschluss legt Wehrführer Karl-Heinz Losert einen Kranz nieder.
Eine historische Löschübung steht am Sonntag, 16.06.02 vormittags unter dem Motto: "Vom Feuerlöscheimer zur modernen Brandbekämpfung". Den zahlreichen Zuschauern, die die Übungen mit Beifall bedenken, wird vor Augen geführt, wie mühsam die Brandbekämpfung vor 100 Jahren ist und mit welcher Technik die Feuerwehren heute arbeiten können. Um das Übungsobjekt realistisch in das frühere Zeitalter anzupassen wird eine Fassade des Dorfgemeinschaftshauses als Fachwerkhaus umgestaltet.  

Neben der Wehr aus Werschau wirken auch Kameradinnen und Kameraden von den Feuerwehren aus Nauheim, Dauborn, Kirberg, Niederbrechen, Oberbrechen mit. 
 Jugendfeuerwehren aus der Region messen sich am 16.06.02 nachmittags in einem olympischen Wettstreit. Mit viel Begeisterung der Jugendlichen bei tollen Spielen und Wettkämpfen ist dies eine Demonstration für die Jugendfeuerwehren. Eine Werbung für die Jugendarbeit in den Feuerwehren, wo Spaß an erster Stelle steht, wo bei Wettspielen oder Feuerwehrarbeit, Teamgeist gefragt und gefordert wird, wobei aber auch ein jeder einzelne ein wichtiges Glied ist, der Einzelverantwortung tragen muss, um Erfolg zu haben. Das sind für die Jugend wichtige Grundsteine die erlernt werden, die sie auch im späteren Leben, ob privat oder wie wir es uns wünschten, einmal in der Einsatzabteilung der Feuerwehr erfolgreich angewendet werden können. Für die 4 Veranstaltungstage wird ein 1200 Personen fassendes Zelt unterhalb des Dorfgemeinschaftshauses aufgebaut, über 30 Helfer sind bei dem Zeltaufbau, sowie auch bei den Abbauarbeiten anwesend und gewährleisteten einen zügigen Auf - und wieder Abbau nach den Festtagen.
Die eigentlichen Festtage beginnen am 21.06.02 mit „Stimmung pur“ mit den „Hot Shots“. Trotz der Konkurrenz durch den Hessentag in Idstein ist die Veranstaltung gut besucht und es herrscht eine gute Stimmung. Mit einer großen Abordnung besuchen die Feuerwehrkameraden aus Lutterow, Seweko und Zechlin das Fest. Dies ist auch Anlass zur Vorführung einer Wettkampfübung der jeweiligen Bundesländer am 22.06.02 vor dem Dorfgemeinschaftshaus. Mit viel Begeisterung der beiden Wehren wird diese Übungen vorgetragen und von den Zuschauern mit Beifall belohnt.
Ab 20 Uhr zaubert der Musikverein Esenhausen eine großartige Musikshow auf die Bühne. Die Musiker verstehen es, das Publikum zu begeistern. Höhepunkt des Abends ist die Mitternachtsshow, bei der zahlreiche Musikstücke bekannter Künstler dargeboten werden.
Am 23.06.02, dem „Tag der Feuerwehren“ wird um 10.00 Uhr im Festzelt Gottesdienst gefeiert. Zelebriert von Pfarrer Pitton und Diakon Heynen, der auch die Festpredigt hält. Auch der früherer Gemeindereferent Karl-Heinz Grebe sowie der Kirchenchor St. Georg Werschau" tragen mit dazu bei, dass es ein würdiger Festgottesdienst wird.
 

Im Anschluss an den Gottesdienst wird das neue Feuerwehrfahrzeug TSF K von Herrn Pfarrer Pitton eingesegnet und von der Gemeinde durch Herrn Bürgermeister Königstein offiziell an Wehrführer Karl-Heinz Losert für die Wehr Werschau übergeben. Danach übergibt der Bürgermeister Königstein als Geschenk das alte Tragkraftspritzenfahrzeug an die Feuerwehr Zechlin-Dorf (Landkreis Brandenburg). Ein Frühschoppen und das Mittagessen schießen sich an.
 

Bei dem bisher größten Festzug in Werschau beteiligen sich ab 14.00 Uhr ca. 700 Teilnehmer in insgesamt 50 Gruppen, darunter auch zahlreiche Ortsvereine. Blasorchester Freiwillige Feuerwehr Niederbrechen, Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Oberbrechen, Musikverein Esenhausen sowie die Musikanten aus dem Böhmerland spielen beim Festzug und anschließend im Festzelt auf.  

Ein weiterer Höhepunkt der Festtage ist der Festabend, der überwiegend von den Ortsvereinen der Gemeinde Brechen gestaltet wird. Unter den vielen Gästen sind zahlreichen Feuerwehren aus dem Kreisgebiet, Kameraden aus Lutterow und Sewekow, sowie Vertreter des öffentlichen Lebens. Bürgermeister Königstein lobt in seiner Ansprache den Mut und Weitsicht der Werschauer Wehr vor 30 Jahren eine Jugendfeuerwehr zu gründen. Er stellt weiter heraus, dass die Feuerwehr ein Garant für schnelle und wirkungsvolle Hilfe ist. Der Dienst der Feuerwehr an der Gemeinschaft ist ein zutiefst christlicher Dienst, führt Diakon Heynen aus. Der stellv. Kreisbrandinspektor Franz Josef Sehr bescheinigt der Wehr besondere Leistungsbereitschaft: 17 mal hat sie den Kreis Limburg-Weilburg bei den Leistungswettkämpfen auf Bezirksebene und 11 mal auf Landesebene vertreten, dies ist Spitze im Kreis und macht sich positiv bei den Einsätzen bemerkbar. Weitere Glückwünsche überbringen die Landtagsabgeordnete Hildegard Pfaff sowie Gemeindebrandinspektor Klaus Kaiser. Er dankt der Wehr Werschau für ihr großes Engagement und gute Kameradschaft mit den beiden Ortswehren Nieder- und Oberbrechen. Im Auftrag der beiden Wehren überreicht er als Geschenk eine zweiteilige Steckleiter. Schirmherr Willi Wankum gratuliert der Wehr in einer besonderen Weise, indem er nicht nur die Bläsergruppe" Kroppacher Schweiz" engagierte, sondern als Überraschung auch den bekannten Trompeter Dirk Schiefen, Bundespreisträger des Wettbewerbes "Jugend musiziert" und Sieger des Grand Prix der Volksmusik mitgebracht. Weitere Glückwünsche der Ortsvereine und Feuerwehren aus den Nachbargemeinden werden überbracht. Die Feuerwehrkameraden aus Lutterow bringen ihre ausgediente Tragkraftspritze mit für die historische Pumpensammlung.
Für 25-jährigen aktiven Dienst wird Gereon Haubrich mit dem silbernen Brandschutzehrenzeichen ausgezeichnet. Die goldene Ehrennadel des Nassauischen Feuerwehrverbandes erhalten Franz - Josef Becker, Edmund Heinzier, Karl-Heinz Losert, Erhard Krausz, Werner Kaufmann und Reiner Klink für 30 jährigen Feuerwehrdienst. Für 25 jährige Vereinszugehörigkeit werden Gereon Haubrich, Erwin Hopp, Norbert Kroh und Karl-Heinz Schweikhardt geehrt. Für 40 jährige Mitgliedschaft Gerhard Krausz sowie für 50 Jahre Manfred Ricker und Fritz Wagner.
 

Eine fröhliche Feststimmung die bei dem Festzug schon beginnt, setzt sich bei den Darbietungen der Ortsvereine und deren Gruppen weiter fort. Blasorchester Freiwillige Feuerwehr Niederbrechen, Musikzug Freiwillige Feuerwehr Oberbrechen, die Musikanten aus dem Böhmerland, Männergesangverein „Frohsinn“ Werschau, Männergesangverein Concordia Niederbrechen, Männergesangverein Frohsinn Niederbrechen, Gymnastikgruppe und Tanzgarde Grün-Weiße-Funken Sportverein Werschau sowie die TSG-Jugend Oberbrechen und bei den Young-Fire-Girls Mitglieder der Werschauer Jugendfeuerwehr wirken mit. Gelungene Gesangsvorträge sowie das Aufspielen der Blaskapellen, wechseln sich mit lustigen und beschwingten Tanzdarbietungen ab. Zum Abschluss spielt sich der Musikzug der Freiwillige Feuerwehr Oberbrechen in einen wahren Rausch, der die Zuschauer begeistert und sie zu einer Polonäse bewegt.
 

Fröhliche Stimmung herrscht auch am 24.06.02, dem letzten Festtag. Fast 500 Senioren aus allen 3 Ortsteilen folgen der Einladung der Gemeinde, um den Ausklang des Festes zusammen mit der Feuerwehr und allen sonstigen Gästen die noch einmal gekommen sind zu feiern. Zur Unterhaltung spielen die Musikanten aus dem Böhmerland. Die Kindergartenkinder erfreuen die Festbesucher mit einigen Tänzen, die sie mit großer Begeisterung aufführen. Spontan wird ein Seniorenchor zusammengestellt und einige Lieder gesungen, so wird auch das schöne Dorf Werschau besungen. Der Text des Liedes wird eigens für das Fest von den Werschauer Senioren eingeübt.
 

An allen Tagen ist eine Historische Ausstellung im Feuerwehrgerätehaus zu sehen. Eine Dokumentation über die Geschichte 75 Jahre Freiwillige Feuerwehr Werschau in Schrift und Bildern. Von dem Gründungsprotokoll bis zu den zahlreichen Ereignissen der letzten Jahre, hin bis in das Jahr 2000 wird eindrucksvoll dargestellt. Die Entwicklung der Atemschutzgeräte der ersten Generation bis zu den modernsten Geräten der heutigen Zeit darf nicht fehlen, ebenso wie die persönliche Ausrüstung, Schläuche und Armaturen aus den Gründungsjahren. Für die eingefleischten Kenner der Historikszene ist die Pumpenausstellung, angefangen von den Handdruckspritzen aus dem Jahre 1880 bis zu den ersten Motorspritzen 1926 - 1949.
 

Anlässlich der Festtage gibt die Feuerwehr eine 200 seitige Festschrift heraus, in der – eingebettet in eine Dokumentation der Weltgeschichte- die Geschichte der Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr abgedruckt sind. Mit einem Familien - und Dankabend am 16.11.02 bedankt sich die Feuerwehr bei allen Helfern.
 

Der Feuerwehrverein hat am 31.12.02 insgesamt 189 (162 männlich, 32 weiblich) Mitglieder, davon sind 32 Mitglieder in der Einsatzabteilung (28 männlich, 4 weiblich), 16 in der Jugendfeuerwehr (7 männlich, 9 weiblich) und 6 Personen in der Alters- und Ehrenabteilung. Der Verein hat insgesamt 7 Ehrenmitglieder. Die Wehrmänner leisten insgesamt 141 Stunden bei 2 Alarmeinsätzen und 8 Hilfeleistungen. Für Übungen werden insgesamt 992 Stunden aufgewendet. Die Wettkampfmannschaft wird auf Kreisebene mit 992 Punkten 3. Sieger bei den Leistungsübungen (am 26.05.02 in Villmar). Christoph Druck besteht den Zusatzfragebogen für das Silberne Leistungsabzeichen. Die Wehr besucht am 25.05.02 das Sommerfest in Niederbrechen und am 07.07.02 das Sommerfest der Feuerwehr in Nauheim, sie beteiligt sich am 21.07.02 an dem Festzug in Meerenberg und am 11.08.02 am Festzug in Niederhadamar und ist am 14.09. – 15.09.02 Gast bei der Einweihung des Gerätehauses in Oberbrechen. Vertreter der Wehr holen am 29.05.02 das neue Feuerwehrauto TSF-K in Luckenwalde ab. Aus Mitteln des Vereins werden 7.714,81 € für den Brandschutz ausgegeben, davon 7.424,47 € als Zuschuss für die Neuanschaffung des Feuerwehrfahrzeuges.
 

2003 Carolin Heun, Lena Heun, Corinn Hischhäuser, Stefanie Jung und Kathrin Kremer werden in der Jahreshauptversammlung am 24.01.03 in die Einsatzabteilung aufgenommen. In die Alters- und Ehrenabteilung werden Alois Hilfrich, Erhard Krausz und Werner Kaufmann aufgenommen, Nikola Rathgeber scheidet aus der Einsatzabteilung aus. Walter Heun wird für 25-jährige Mitgliedschaft im Verein geehrt. Franz Müller erhält für 20-jährige Vorstandsarbeit ein Geschenk. Ullrich Jung erhält das Leistungsabzeichen in Gold für besondere Verdienste in der Vorstandsarbeit, Franz Josef Becker das Leistungsabzeichen in Gold für 20 Jahre Leistungsübungen, Anton Müller das Leistungsabzeichen in Silber für 12-Leistungsübungen. Bürgermeister Königstein erhält das Leistungsabzeichen in Gold für besondere Verdienste für die Freiwillige Feuerwehr.
In Werschau stehen am 02.02.03 Teile der Ringstrasse und Hauptstr. unter Wasser, die Feuerwehr leistet dabei Sicherungsdienst und beteiligt sich bei den Aufräumarbeiten.

Die Feuerwehr erhält eine Spritze von der Wehr aus Niederbrechen. Die Werschauer Feuerwehr nimmt mit großem Erfolg an den Leistungswettkämpfen teil, Sie wird 2. Kreissieger. Bei dem Bezirksentscheid der Feuerwehrleistungsübungen des RP Gießen am Samstag, 28.06.2003 in Marburg-Michelbach zeigen die beiden Vertreter der Feuerwehren im Landkreis Limburg-Weilburg, die sich am 25.05.2003 auf Kreisebene qualifizieren, eine historisch einmalige Leistung gezeigt. Die Freiwillige Feuerwehr Werschau und die Freiwillige Feuerwehr Oberbrechen erringen die beiden ersten Plätze des Regierungsbezirks Gießen. Bei der Werschauer Kirmes übernimmt die Feuerwehr erstmals eine sog. „Brandschutzwache“. Das ja schon zur Tradition gehörende Oktoberfest wird am 05.10.2003 bereits zum 9. mal in Folge veranstaltet. Verbunden ist dieses Fest mit einer Darstellung, Werbung, Aufgaben und Tätigkeiten der Jugendfeuerwehr. Die Jugendfeuerwehr Aktivitäten sind u.a. ein Grund für die überaus gute Beteiligung der Bevölkerung.
Ziel der Winterwanderung am 27.12.2003, an der über 30 Personen teilnehmen istes in erster Linie, nach den Feiertagen die Gelenke wieder zu bewegen und bei dem einen oder anderen überschüssige Pfunde abzubauen. Zum anderen aber dient sie auch hauptsächlich für unsere Einsatzabteilung, den Bereich der ICE- Einsatzstrecke der Brecher Feuerwehren kennen zu lernen. Abschluss ist im Dauborner Gasthaus „Zur Post“.
Der Verein hat am 31.12.2003 insgesamt 194 Mitglieder, die sich wie folgt aufteilen: Einsatzabteilung: 32 , Jugendabteilung: 13, Alters- u. Ehrenabteilung.: 9, Ehrenmitglieder: 7.
 

2004 Ulrich Jungkönig wird am 05.03.04 als Nachfolger von Klaus Kaiser neuer Gemeindebrandinspektor, sein Vertreter wird Markus Schütz.
 

Die Feuerwehren aus den Brecher Ortsteilen ehren mit einem gemeinsamen Gottesdienst am 09.05.04 in der Werschauer St. Georgskirche ihren Schutzpatron, den heiligen Florian.
 

Die Freiwillige Feuerwehr Werschau hat erstmals über 200 Mitglieder. Bei den Leistungswettkämpfen auf Kreisebene startet die Werschauer Feuerwehr mit 2 Mannschaften, erstmals gehören 4 Feuerwehrmänner aus Niederbrechen zur Wettkampfmannschaft. Die Wettkampfmannschaft Werschau II wird am 16.05.2004 in Villmar 1. Kreissieger vor der Mannschaft Oberbrechen II, die Mannschaft Werschau I wird 5. Sieger.
 

Die Werschauer Feuerwehr fährt vom 18.08. – 21.06.04 nach Lutterow, um mit den Feuerwehrfreunden aus Brandenburg deren 70-jähriges Bestehen zu feiern, gleichzeitig wird das 10-jährige Bestehen der Freundschaft Werschau - Lutterow gefeiert. Das Fest wird mitgestaltet vom Musikverein der Feuerwehr Oberbrechen, die die Besucher mit einer einmaligen Musikshow begeisterten.
 

Der Wehrführer der Feuerwehr Lutterow Siegfried Rönnebeck erhält für seine besonderen Verdienste um die Freundschaft Werschau – Lutterow das Leistungs- und Ehrenabzeichen in Gold. Als Geschenk erhält die Feuerwehr je Feuerwehrmann einen Bierkrug. Während des Aufenthalts besuchen die Feuerwehrmänner auch die Feuerwehr vom Dorf Zechlin, die sich mit einem kleinen Fest für die Spende des TSF-8 im Jahr 2002 bedanken. Auf der Heinfahrt wird noch ein Stadtbummel in Weimar unternommen.
 

Die Jugendfeuerwehr Werschau wird am 26.06.04 mit 1392,71 Punkten knapp hinter der Mannschaft Kirberg 2. Sieger beim Kreiswettbewerb in Niederselters. Damit nimmt erstmals in ihrer Geschichte eine Werschauer Jugendfeuerwehrmannschaft beim Landesentscheid am 12.09.04 in Breuberg-Sandberg teil.
 

Beim Wettkampf am 10.07.04 in Grünberg wird das Team Werschau II 1. Bezirkssieger. Am 07.08.04 beginnt die Feuerwehr Werschau mit dem Bau einer Garage in Selbsthilfe.
 

Am 22.08.04 veranstalten die Feuerwehren aus Werschau und Nauheim das 1. Fladertreffen in Nauheim.
 

Eine Planwagenfahrt unternehmen die Hydrantenhexen am 04.09.04, Ziel ist die Loreley bei St. Goarshausen. Abschluss bildet ein gemeinsames Abendessen in dem Brecher „Mühlenkeller“.
 

Bei dem Landesentscheid bei den Hessischen Feuerwehrleistungsübungen am 12.09.04 in Breuberg belegt die Wettkampfmannschaft der Feuerwehr Werschau mit 727 Punkten einen 16.Platz. Die Jugendfeuerwehr Werschau belegt Platz 33. Bei dem Wettkampf werden beide Werschauer Teams angefeuert von zahlreichen Schlachtenbummlern, die trotz zahlreicher Pannen gut gelaunt vom Wettkampf zurückkommen und noch lange im Schulungsraum der Fuerwehr den Tag abschliessen. Mit Werschaus kleinstem Feuerwehrfahrzeug, einer Gießkanne, kann ein besorgter Anwohner am 16.09.04 den Brand eines Komposthaufens auf dem Anwesen „ Reiner Klink, Am Berg“ löschen. Eine Gemeinschaftsübung der Brecher Feuerwehren findet am 16.09.04 statt, Angriffsobjekt ist das Tanklager der Fa. Gläser in Niederbrechen.
 

Anlässlich des Kirmestanzes am 18.09.04 sorgen die Hydrantenhexen der Freiwilligen Feuerwehr Werschau als „Kirmersburschen“ für reichlich Stimmung. Am 19.09.04 findet das erste Werschauer Entenrennen auf dem Wörsbach satt. Dabei haben die zahlreichen Zuschauer großen Spaß, der Sieger kann eine Gewinnsumme in Höhe von 300 € mitnehmen.
 

Die Feuerwehr wird am 09.10.04 zu einer Hilfeleistung bei einem Unfall auf der Dauborner Str. gerufen. Das Oktoberfest der Wehr am 04.10.04 wird sehr gut besucht. Es gibt wieder bayerische Spezialitäten. Die Wehr veranstaltet die 1. Werschauer Holzfällerolympiade, an der sich mehr als 12 Mannschaften beteiligen. Beim Familienabend am 27.11.04 werden Mitglieder für langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt, außerdem kann der 1. Vorsitzende das 200. Vereinsmitglied begrüßen. Im Anschluss an den offiziellen Teil wird den etwa 120 Besuchern ein buntes Unterhaltungsprogramm geboten.
 

2005 Die Feuerwehr wandert am 08.01.05 über Nauheim nach Neesbach. Nach einer Rast im Gasthaus „Dorfkrug“ nehmen die Wanderer am Brezelwürfeln der Feuerwehrkameraden in Dauborn teil. Am 04.03.05 poltern die Feuerwehrmänner bei Florian und Susanne Rathgeber, bei deren kirchlicher Trauung am 12.03.05 steht die Feuerwehr Spalier an der Kath. Pfarrkirche in Talheim.
 

Am 19.03.05 beteiligt sich 8 Feuerwehrleute neben anderen Werschauer Vereinen beim Umwelttag der Gemeinde Brechen.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Brecher Feuerwehren am 08.04.05 in Oberbrechen werden Josef Rathgeber, Markus Schütz und Ralf Trost vom Landrat Dr. Fluck für 25-jährige Zugehörigkeit zur Einsatzabteilung mit dem Silbernen Brandschutzehrenzeichen ausgezeichnet, außerdem erhalten Florian Huston und Marc Kaulakis für eine erfolgreiche Teilnahme an den das Leistungsübungen das Leistungsabzeichen in Bronze.
 

Die Feuerwehr beteiligt sich am 15.05. am historischen Festzug anlässlich des Festes "100 Jahre Feuerwehr Kirberg".
 

Die Wettkampfgruppe der Werschauer Feuerwehr wird bei den Leistungsübungen am 22.05. in Villmar mit 960 Punkten 3. Kreissieger. Marc Kaulakis und Florian Huston qualifizieren sich für das Feuerwehrleistungsabzeichen in Silber.
 

Die Feuerwehr hilft am 11.09.05 mit beim Sicherheitsdienst anlässlich des Feuerwehrmarathons der FF Oberbrechen. Dabei wird Daniel Kremer von der FF Werschau 2. Sieger im Halbmarathon.
 

Die Feuerwehrkameraden aus Lutterow besuchen das Feuerwehrfest "110 Jahre FF Oberbrechen", im Rahmen dieses Besuchs sind sie am 10.09.05 Gast bei einem Kameradschaftsabend bei der FF Werschau. 
 

Die Jugendfeuerwehr Werschau hat am 24.09.05 die Leistungsspange In Taunusstein Hahn bestanden. Mit Jugenfeuerwehrkameraden aus Oberbrechen. Aus Werschau nahmen teil: Laura Kremer, Nils Asmussen, Peter Kremer, Marcel Auth und Sebastian Lorger. Ersatzmann war Mike Viehmann.
 

Die Jugendfeuerwehr hat am 30.10.05 am Landesentscheid in Alsfeld (Nachholtermin) teilgenommen, sie belegte einen ausgezeichneten 31. Platz, 2 Plätze besser als im Vorjahr.
 



 

 

 

2006 Zum Transport der Einsatzabteilung und der Jugendfeuerwehr hat die Freiwillige Feuerwehr einen gebrauchten Bus angeschafft und zum Mannschaftstransportfahrzeug umgerüstet. Als Unterstellmöglichkeit für den Bus hat die Wehr weitgehend in Eigenleistung eine neue Garage gebaut. 36 Helfer haben 925 Stunden daran gearbeitet. Der Feuerwehr-Verein hat für die Garage und für das neue Fahrzeug über 15 000 Euro aufgewendet.
Für die Anschaffung dieses Fahrzeuges erhielt die Wehr einen Zuschuss von der Stiftung «Initiative Leistung» der Nassauischen Sparkasse.Fahrzeug und Garage werden am Sonntag, 15. Januar, nach dem Gottesdienst, um 10.30 Uhr, ihrer Bestimmung übergeben.
Holger Asmussen wird in der Jahreshautversammlung am 10.02.06 zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Alois Hofer wird neuer Vertreter der Alter- und Ehrenbateilung.
Gleichzeitig mit Hofer schieden weitere langjährige Vorstandsmitglieder aus ihren Ämtern aus: Klaus Eufinger, der elf Jahre lang Beisitzer war, Karl-Heinz Schwenk, der 37 Jahre im Vorstand mitarbeitete, davon 14 Jahre als Zweiter Vorsitzender und elf Jahre als stellvertretender Wehrführer, Rainer Klink, der 21 Jahre lang für die Atemschutzgeräte zuständig war, und Franz Müller, 22 Jahre lang Gerätewart der Wehr. Auch sie wurden mit Dank, Beifall und einem Geschenk verabschiedet
Gewählt wurden der zweite Vorsitzende Josef Rathgeber, Schriftführer Ullrich Jung, der Zweite Schriftführer Andreas Eufinger und Kassierer Ralf Trost. Gerätewarte wurden Mischa Weil und Florian Huston, Atemschutzgerätewart Marc Kaulakis.
 

2007 Bei der Jahreshauptversammlung der Brecher Wehren werden zahlreiche Mitglieder geehrt.

Die Feuerwehr Werschau begeht mit einem Aktionstag am 24.06.07 ihr 85-jähriges Bestehen sowie das 35-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr. Feuerwehrleute mit Anzügen aus 5 Generationen zeigte die Werschauer Wehr ihren guten Ausbildungsstand zeigte die Jugendfeuerwehr bei einer Löschübung. Die Rettung einer eingeklemmten Person mittels Rettungsschere führten die Mitglieder der Einsatzabteilung vor.
 

2008 Bei den Leistungswettkämpfen auf Kreisebene wurden die Werschauer am 18.05.2008 in Villmar von 12 teilnehmenden Mannschaften mit 985 Punkten 1. Sieger, beim Bezirksentscheid am 14.06.2008 in Reiskirchen - Hattenrod von 5 teilnehmenden Mannschaften 5 Sieger. Das Leistungsabzeichen in Bronze erwarben durch Beantwortung des Zusatzfragebogens Corinne Hirschhäuser, das Leistungsabzeichen in Silber Kathrin Huston sowie Florian Roth.

Klaus Eufinger wird in die Alters- und Ehrenabteilung aufgenommen. Andreas Eufinger erhält das Ehren- und Leistungsabzeichen des Vereins in Silber für 12-malige Teilnahme an Leistungswettkämpfen, Markus Schütz das Ehren- und Leistungsabzeichen in Gold für 21-malige Teilnahme an Leistungswettkämpfen.

Markus Schütz wird bei der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Brecher Feuerwehren in der Niederbrecher Kulturhalle als Nachfolger von Ulrich Jungkönig zum neuen Gemeindebrandinspektor gewählt, sein Vertreter wird Dieter Martin aus Niederbrechen. Angelika Viehmann wird als Gemeindejugendfeuerwehrwartin im Amt bestätigt, ebenso Patrik Druck als stv. Gemeindejugendfeuerwehrwart

Die Feuerwehr bietet erstmals Public-Viewing an, alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft werden gezeigt.

Die Jugendfeuerwehr wird bei einem Wettkampf in Niederselters 4. Sieger

Bei einer Fahrt in den Harz nach Wernigerode findet ein Treffen mit den Freunden aus Lutterow statt. Ein schönes und unvergessliches Wochenende für alle Teilnehmer

Die JF Werschau veranstaltet ein Zeltlager am Werschauer DGH. Im Rahmen dieses Zeltlagers wird auch eine 24-Std Übung zusammen mit der Einsatzabteilung durchgeführt

Beim 3. gemeinsamen Fladertreffen der FF-Nauheim und der FF-Werschau konnten  in Nauheim insgesamt 22 Teilnehmern und 33 Pumpen gezählt werden

Beim Rundgang im Rahmen des Besuchs der Bewertungskommission „Unser Dorf hat Zukunft“. Werschau erhält nur 68 (von 100) Punkten, dort präsentieren sich auch die Vereine, u.a. die Feuerwehr.
 

2009 leisten die Wehrmänner insgesamt 12 Monatsübungen, 1 Abschlussübung und zusätzlich 36 Übungen mit abwechslungsreichen Inhalten. Die Einsatzabteilung wurde zu 11 Einsätze gerufen.

Die Wettkampfabteilung stellt unter dem erstmals ausgetragenen neuen Wettkampfmodus auch den Kreissieger. Bei dem im Rahmen des Wettkampfes ermittelten Zusatzqualifikationen errangen Kathrin Huston, Florian Roth, Florian

Rathgeber, Christoph Druck, Holger Asmussen und Markus Schütz das Leistungsabzeichen in Gold, das Leistungsabzeichen in Silber errang Corinne Hirschhäuser. Das eiserne Leistungsabzeichen erhielt Marcel Auth. Bei den Wettkämpfen auf Bezirksebene errangen die Werschauer den 4. Platz.

Joachim Becker wird nach 43 aktiven Jahren in die Alter- und Ehrenabteilung verabschiedet.

Mike Viehmann, Armin Kramkowski und Christian Lässig wurden in die Einsatzabteilung aufgenommen.

 

2010 Die Einsatzabteilung besteht aus insgesamt 31 Kameradinnen und Kameraden. Zum Ende des Jahres schieden wegen Erreichens der Altersgrenze Christa Rathgeber und Anton Müller aus, Florian Rathgeber, ebenfalls jahrelang aktiv zieht nach Talheim.

Die Einsatzabteilung hatte im Jahr 2010 insgesamt 17 Einsätze (5 Hilfeleistungen und 2 Brände) sowie 3 Brandsicherheitsdienste zu bewältigen.

Bei den Leistungsübungen des Landkreises Limburg-Weilburg belegt die Wettkampfmannschaft einen guten 4. Platz von 21 gestarteten Mannschaften. Leistungsabzeichen erringen Mike Viehmann (Eisern), Marcel Auth (Bronze) und Corinne Hirschhäuser (Gold)

Die Feuerwehr veranstaltet am Ostersonntag das 1. Osterfeuer in Werschau am Gerätehaus. Nach einem Gottesdienst bzw. kurze Andacht tragen Mitglieder von Kirchenchor und Männergesangverein Osterlieder vor und mit der Flamme der Osterkerze wird das Ostefeuer am Dorfgemeinschaftshaus entzündet. Der Erlös in Höhe von 300.- EUR. wird am Gemeinsamen Florianstag der 3 Brecher Ortswehren am 02.05. in Werschau an die Notfallseelsorge Limburg/Weilburg, vertreten durch die 1.Vorsitzende Hedi Sehr, gespendet


Mit einigen Aktionen beteiligt sich die Feuerwehr bei der Durchführung der Festtage "775 Jahre Werschau".


Die Feuerwehr richtet die Kirmes 2010 aus, erstmals gibt es Kirmes-Hinweisbanner an den Ortseingängen, geschmückt mit kleinen Kirmesbäumen. Leider war der Kirmesfreitag wegen kühler Witterung schlechter besucht als erwartet, obwohl im DGH Cocktails und Longdrinks angeboten wurden. Der Samstag war mit 5028: Lärmpolizei, die mit 5 Mann und einer Sängerin die Bühne komplett füllten und tolle Musik boten als Erfolg zu verbuchen. Der Kirmessonntag mit Frühschoppen, Dreschmaschinen-Essen, Entenrennen und einer Tombola mit über 200 attraktiven Preisen war dafür überwältigend gut besucht.

 

2011
 

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